GRÜN GRÜN GRÜN!


Die Jugendmedientage am letzten Wochenende in Hannover werden mir auf ewig grün in Erinnerung bleiben. Ein schönes Grün.

Lotti und ich grübelten. Sie in Hamburg, mit Zahnbürste im Mund; ich müde und erschöpft in Hannover. Wir dachten uns nämlich gerade ein Titelthema für die Mini-FREIHAFEN-Ausgabe aus, die wir am Samstag auf den Jugendmedientagen produzieren wollten. Eine Farbe hatten wir noch nie als Titelthema, das probieren wir jetzt mal aus! dachten wir uns und beschlossen: Grün.

11 grüne Jägermeister gingen auf die JMT…

So produzierten wir innerhalb kürzester Zeit (12 Stunden!) eine 18-seitige FREIHAFEN mit den tollsten Teilnehmern der JMT, ein engagierter, kreativer Haufen junger Menschinnen und Menschen aus ganz Deutschland.
Und Lotti schrieb wunderbar im Editorial:

Wir haben am heutigen Tag einen Weltrekord aufgestellt: Innerhalb von zwölf Stunden produzierten wir mit elf Teilnehmern der Jugendmedientage 2009 in Hannover ein FREIHAFEN-Sonderheft.
Weil Sonderhefte immer auch ein bisschen besonders sind, entschieden wir uns für ein sonderbares Thema: GRÜN!

Grün ist ein faszinierend vielfältiges Thema. Von der Kotze bis zur Politik ist alles im grünen Bereich. Wir werden dem Abwechslungsreichtum des Grünen gerecht und vergleichen Promis mit grünen Superhelden, interviewten den Onlinewahlkampfleiter der Grünen und erstellten eine Top 5 der grünen Mythen. Weil wir immer noch nicht am Ende unserer Kräfte angelangt waren, schickten wir unsere Pioniere auf das unwegsame Expo-Gelände, um freilaufenden Menschen tiefgründige Fragen über ihren Grünanteil zu stellen. Traurig wird es, wenn wir das Aussterben der grünen Männerbejammern und uns einen Tag ohne Grün ausmalen.

Weil die Welt nicht nur schön, bunt und positiv ist, kotzen wir uns letzten Endes noch einmal so richtig über das verschissenescheißkack Grün aus.

Bildet euch weiter, lest den FREIHAFEN.

Herzensgruß,
Kübi, Andi und Lotti.

Und ein riesengrünes Dankeschön geht selbstverständlich an Phil und Wolfi, die bis gaaanz spät in die Nacht an dem Heft herumwerkelten und layouteten! Ihr seid Helden!
Anschauen und downloaden könnt ihr das Heft hier oder direkt hier.

Am Freitag diskutierte ich übrigens auf dem Sypmposium zu dem Thema “Kebab-Connection – Migration und Medien” zusammen mit: Baha Güngör (Leiter der türkischen Redaktion bei der Deutschen Welle), Özlem Yilmazer (Vertreterin der sehr tollen “neuen deutschen Medienmacher“) und Elyas M’Barek (Darsteller von “Türkisch für Anfänger”). Kompetent moderiert von Kristin Dethloff.
Auch dort: Unglaublich engagierte Teilnehmer, die eifrig mitdiskutierten und mitdachten. Beeindruckend. Ich verbleibe also in grüner Hoffnung auf eine noch bessere Zukunft.

PS: Die Politikorange hat eine sehr tolle JMT-Veranstaltungszeitung produziert. Ein Artikel über das Symposium, wo ich mitdiskutierte, ist auch dabei (Seite 15, da, wo ich so komisch kuck). Hier lesen!

Das sind die Füße der kreativen Köpfe.

NEUE FREIHAFEN-WEBSEITE

Endlich! Das Jugendmagazin FREIHAFEN hat eine neue Homepage. Danke Philip und Wolfgang! Das haben wir gestern mit vier tollen Bands und ganz vielen Gästen gefeiert. Eine Spendendose wurde auch herumgereicht. Morgen auf der Redaktionssitzung werden wir das Geld auszählen – wollte ich gerade schreiben, da rief Andy an und fragte, ob er das Geld nicht heute schon auszählen darf. Neugierde sieg!
Und wer heute noch nichts vorhat, der möge doch bitte auf die GAZA-Demo um 14Uhr am Hauptbahnhof. Wir sehen uns!

Nachtrag: Es sind 102 Euro und 5 Cent! Dankeschön!

HALT! DIE NEUE FREIHAFEN IST DA!

Die neue FREIHAFEN ist da! Die neue FREIHAFEN ist da! – HALTESTELLE, so heißt das Wunderkind.

Ein “reifes Heft” sagt Christoph. Damit meint er das wunderschöne Layout von Philip, die tollen Fotos von Andi, Oign, Kolja und den anderen Fotografen – und natürlich die hübschen Illus. Ein Genuss für’s Auge.
Ja, ich bin voreingenommen. Trotzdem. Ich befinde, das Heft ist überdurchschnittlich hübsch und damit absolut sehens- UND lesenswert. Vom Aussehen soll man bekanntlich nicht auf den Inhalt schließen, aber interessante Reportagen sind in jedem Fall dabei. So begleiteten wir einen Nachtbusfahrer bei der Arbeit, verbringen 12 Stunden am Hamburger Hauptbahnhof und besuchen – ganz spontan – eine unglaublich coole Familie in Hamburg Wilhelmsburg.

Jetzt sterbt ihr vor Neugier und wollt das Heft lesen. Das kann ich verstehen. Ich muss aber dringlichst um ein bisschen Geduld bitten, denn online ist das Wunderkind noch nicht. Sobald FH downloadbereit ist, werde ich dies größtmöglich ankündigen!
Freude!

PS: Hamburger Schüler: Fragt im Sekretariat nach Freihafen. Wenn sie behaupten, da sei keine, dann lügen sie.
Und UniHamburgler: Im Pferdestall, in den Mensen und überall auf dem Campus liegen Freihäfen herum. Schnappt euch eine!

KIPPELIG

Es ist so weit, es ist so weit. Die neue FREIHAFEN ist da!
Ich empfehle: Die Fotoserie. Mir war ganz schwindelig. Man prüfe nach, warum.

Moin Moin,

Der Mensch kann nun mal nicht anders. Er zieht das Risiko förmlich an: Er besteigt den Mount Everest, fliegt auf den Mond, fährt Auto und kippelt. Das Risiko birgt Gefahr und Gefahr bedeutet zerreißende Spannung. Weil wir ein wenig Spannung in euer Leben bringen wollen, taufen wir das 24. Heft „Auf der Kippe“. Hiermit stiften wir euch dazu an, euren Kippelorgien im Schulunterricht freien Lauf zu lassen, geben euch eine Anleitung dafür, wie man Gesetze kippt und sich ohne weitere Hilfsmittel durch den Großstadtdschungel entlanghangelt. Außerdem stürmen wir wieder einmal die Wohnung ahnungsloser Hamburger.

Da wir nicht alles schön reden wollen, denunziert Rob, unser Deluxe-Hater vom Dom, Fußballfans und Harleyfahrer.

Und: Wie jeden Sommer verkünden wir auch in diesem Jahr die schönsten Festivals der heißen Jahreszeit.

Übrigens: Birte hat uns nach einem wunderbaren Jahr als Co-Chefin verlassen. Herzlichen Dank für die schöne Zeit! Die ehrenvolle Nachfolge an der Seite von Kübra treten Lotti und Björn an. Glückwunsch, jetzt habt ihr die Scheiße am Hacken kleben.

Also Menschensfreunde, ergötzt euch an der Spannung in diesem Heft, lest euphorisch und lasst euch schön braten!

Entspannte Grüße, Lotti Goroncy, Kübra Yücel und Björn Hochschild

DENKEN

Die neue FREIHAFEN widmet sich in ihrer neuen Ausgabe einem Thema, an das Menschen nur sehr ungern denken, weil sie gerade jenes sowieso nur ungern und selten tun: Denken. Schön verpackt in das Wörtchen “DENKMAL” wirkt das Titelthema weniger abschreckend.
Dringend lesen und gerne kommentieren – noch lieber: Mach mit! Als AutorIn, FotografIn, LayouterIn, GrafikerIn, OrganisatorIn! (mitmachen(äht)freihafen.org) Hier also das Editorial – Viel Denk- und Lesevergnügen!

Moin Moin 

Sorglos würden wir heute leben, wenn der Mensch nicht zum Denken verdammt worden wäre. Um nichts hätte man sich Gedanken machen müssen. Nicht über den Hunger, den Durst, die Atombombe, den Krieg, die Umwelt oder die Liebe.

Bevor wir nun also abschweifen und neidisch auf die mit einem schlichten Instinkt ausgestattete Tierwelt blicken, arrangieren wir uns schnellstens mit dieser unglücklichen Situation und machen diesen Umstand zu unserem Thema: Denkmal. Ein Denkmal soll an etwas erinnern und zum Denken anregen. Doch was, wenn sich alle Erinnerungen auslöschen? Oder wenn der eigene Körper zum Denkmal einer ungeliebten Vergangenheit wird?

Wir durchbrechen Denknormen und reisen zurück in die 68er. Und wenn wir schon mal da sind, plädieren wir auch gleich für das positive Denken. Und: Welche Personen haben ein Denkmal verdient? Außerdem sind wir bei einem höchst interessanten Hamburger Zuhause: Ein ehemals obdachloser Weltreisender. Kurios: Wir erfahren, warum ein Wirtschaftsingenieur mit Schaumstoffschlägern um sich prügelt. Zu guter Letzt möchten wir Frau Dorothea Scharff hiermit ein Denkmal setzen: Vielen lieben Dank für die sehr großzügige Spende!

Ganz unbedenkliche Grüße, Birte Lehmann und Kübra Yücel