#SCHAUHIN – WARUM?

Bildschirmfoto 2014-02-23 um 19.37.25“Ein Freund hört mit seinem Polizisten-Job auf wegen des Alltagsrassismus”, schreibt mir gerade Tamim Swaid, ein guter Familienfreund, während ich an diesem Text hier sitze. “Stell dir vor”, fährt er fort, “8 Jahre Ausbildung und Beamtenstatus.” “Oh krass…”, antworte ich. Dann schreibt er: “SchauHin ist sehr gut.”

#SchauHin ist eigentlich nichts Neues. Schon seit etlichen Jahren bloggen und twittern Menschen in Deutschland online zu den Themen Rassismus im Beruf, in der Schule, in den Medien – im Alltag halt. Denn Rassismus ist nicht etwas, auf das wir entspannt mit weit ausgestrecktem Finger in der weiten, weiten Ferne zeigen können. Etwas, das irgendwo am rechten Rand der Gesellschaft geschieht, wo die Glatzen glänzen und die Springerstiefel stampfen. Nein. Rassismus ist hier. Mitten unter uns. Jeden Tag. Überall.

“Lass uns drüber sprechen & schreiben!” Immer wieder habe ich das gesagt. Immer wieder haben das Hunderte andere vor mir gesagt und unzählige Aktionen, Demonstrationen und Projekte gestartet. Aber es musste immer einen Anlass, eine Relevanz geben, damit wir in der Gesellschaft über Rassismus sprachen. Damit wir schnell vom Thema abweichen konnten. Thilo Sarrazin wäre die perfekte Gelegenheit gewesen, um über den nun salonfähigen Rassismus zu sprechen. Stattdessen diskutierten wir unkritisch, in welchen Punkten er nun recht haben könnte. Oder wir diskutierten wochenlang über Deutschenfeindlichkeit auf Berliner Schulhöfen, statt über den systematischen Rassismus zu sprechen, der Millionen von Deutsche im Alltag begleitet. In der Kinderbuch- & N-Wort-Debatte (Danke an so großartige Menschen wie Mekonnen Mesghena, die die Debatte anstießen) wurde erstmals ein Alltagsrassismus zum Thema, man versuchte sie aber im “Kulturgut”, das man verteidigen musste, zu ersticken. Erst kürzlich hatten wir ein TV-Duell, denn es sind ja bald Wahlen. Die sogenannten Menschen mit Migrationshintergrund kamen nicht mit einem Wort vor. Rassismus war kein Thema.

Man braucht nicht lange nach einem Anlass oder der Relevanz zu suchen, um über Alltagsrassismus zu sprechen. Rassismus ist immer aktuell, immer relevant, immer ein Anlass. Dennoch haben wir es bisher nicht geschafft, eine ehrliche Debatte über Rassismus in Deutschland zu führen. Was für eine Rolle spielt Rassismus bei der Polizei? Im Beamtenapparat? Ist Angela Merkel rassistisch? Wie sieht in den Zeitungen, im Fernsehen aus? Und in anderen Teilen der Gesellschaft? Wie rassistisch bin ich?

Und bevor die üblichen Verdächtigen nun klagen ‘Ja, aber ich wurde auch schon von Türken diskriminiert!’ Für alle: 1. Es geht um den systematischen Rassismus. 2. Auch Frauen können sexistisch, Schwule homophob, Ausländer rassistisch sein. Trotzdem müssen wir über diese Probleme sprechen und sie benennen.

Das einzig Neue an #SchauHin ist der Hashtag, das Etikett, also die Sammlung dieser Erlebnisse. Mit nur einem Klick, das ist das Ziel, soll man/frau eine ungefähre Ahnung davon bekommen, wie sich der Alltagsrassismus in Deutschland anfühlen kann. #Aufschrei hat vorgemacht, wie ein Alltag, den Millionen Menschen in Deutschland teilen, aber kaum in der Öffentlichkeit wiederfinden, Gegenstand einer Debatte werden kann. Vor wenigen Tagen, auf dem #Abbloggen-Podium der FES, war das Thema: Sexismus & Rassismus ab_bloggen. Dort entstand die Idee, heute beendeten wir die Suche nach einem Hashtag und ich legte mit ein paar Tweets los.


Als #Aufschrei lief, verfolgte ich, was dort geschah und geschrieben wurde. Aber so ganz konnte ich weder die Passion noch die Begeisterung mitfühlen und konnte es mir nicht so recht erklären. Vielleicht, weil ich nie nur Sexismus allein, sondern immer mit Rassismus erlebte. Erst als #SchauHin lief und in wenigen Minuten Hunderte ihre Erlebnisse teilten, konnte ich nachfühlen, was die Frauen, die sich bei #Aufschrei engagierten, gefühlt haben müssen: Eine große Erleichterung. Das Teilen der Erlebnisse macht nicht schwächer oder gar erneut zum Opfer. Ganz im Gegenteil, das Teilen nimmt die Last von den Schultern, es macht öffentlich, was oft verborgen blieb. Es problematisiert, prangert an, verurteilt und schafft Raum für die Zukunft.

#SchauHin hat heute erst seinen Anfang genommen mit Emran Feroz, Kathy Messmer, Sabine Mohamed und viele anderen. Alle Tweets können Sie hier nachlesen. Und wir werden weiterschreiben, weitererzählen. Bis es aufhört.

Um nur einige hier zu zitieren:

26 Comments #SCHAUHIN – WARUM?

  1. susanne

    Ich lese unter dem hashtag mit. Mir ist übel. Nicht, weil ich das nicht schon zuvor gewusst hätte, zu lange waren zu viele dieser widerlichen Sprüche auf die ein oder andere Weise Teil meines Alltags. Sondern weil vor dreißig Jahren wir noch dachten, dass das mal aufhören würde, dass die so Denkenden aussterben würden. Aber es scheint eher lauter zu werden, gröber, unverschämter.
    Dies ist der Nährboden für die, die dann meinen, etwas “tun” zu wollen – von Graffiti über Schweineköpfe vor Moscheen bis hin zu Brandstiftung und Mord. Aber die, die “nur” dumm reden, sind sich da keiner Mitschuld bewusst.

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  6. Mareika C.

    Gut, dass endlich auch mal der Rassismus von Muslimen gegen Deutschen angesprochen werden kann. Viele, viele Muslime beschimpfen Deutsche als “Schweinefresser”. Auch das ist Rassismus!

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      1. Suedwatch Panoptikum

        Sie sollten mehr lesen, Leaydwi. Und auch die hier abgebildeten Tweets. Beispiel:

        “Wenn Dein Englischlehrer die Klasse bittet “evimel hat schöne Haare” zu übersetzen, und alle lachen.”

        Das Kopftuch, auf das hier reflektiert wird, ist – u.a. – Zeichen einer Religionszugehörigkeit. Nicht einer “Rassen”zughörigkeit. Trotzdem läuft der Kommentar darüber unter der Überschrift “Alltagsrassismus”. Ist ihnen das noch nicht aufgefallen? Und wollen Sie nun hier anfangen, zwischen rassistischen und nichtrassistischen – weil laut Ihren Worten auf Religionszugehörigkeit bezogen – Beleidigungen zu sortieren. Viel Spaß. Peter Zangerl

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  7. To

    Einige der zitierten Tweets haben rein gar nichts mit Rassismus zu tun. Kopftücher z.B. gehören nicht zu einer bestimmten Rasse. Wer was anderes behauptet, ist Rassist.

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  10. Zitrön

    Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, dass in dieser Debatte (wie so oft) religiöse Intoleranz, Kulturalismus und Rassismus völlig vermengt werden. Spiegelt das eine stattfindende Vermischung diese Ressentiments wieder oder ist das vielleicht eine analytische Fehlentwicklung?

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    1. Mo

      Letztendlich hast du zwar recht, aber die “religiöse Intoleranz” ist meiner Ansicht nach auch ein Ausdruck von Rassismus.
      Was sollten die meisten Leute, die rassistische Kommentare äußern, denn schon gegen eine bestimmte Religion an sich haben? Es stört sie glaube ich nicht, dass irgendwo in einem anderen Stadtteil oder in einer Nachbarstadt eine Moschee steht oder dass an bestimmten Jahreszeiten gefastet wird. Oder eben, dass Kopftücher getragen werden.
      Diesen Leuten stören die Menschen, die diese Religion “mitgebracht” haben.
      Aber was sollen sie denen an den Kopf werfen? Viel Spielraum bietet sich da nicht und deshalb kanalisieren sich die Äußerungen auf Ziele und Tatsachen, die symbolisch und stellvertretend für sie sind.
      Wenn jemand “Scheiß Moslem” sagt, verstehe ich das nicht als einen Angriff auf die Religion, Kultur, Tradition. Sondern eben als Angriff auf den Menschen, der anders ist. Und das ist Rassismus.

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  14. DaW

    Danke für die Sammlung, sie ist erschreckend – und noch erschreckender ist, dass mir viele geschilderte Situationen sehr bekannt vorkommen.

    Ich erlebe auch immer wieder Alltagsrassismus, allerdings gegen andere (ich selbst bin ja blond und weißhäutig…). Da steigen z.B. Bundespolizisten in die Berliner S-Bahn und kontrollieren den einzigen Dunkelhäutigen. Die S-Bahn kann natürlich in der Zeit auch nicht weiterfahren, so dass der Kontrollierte noch stärker im Mittelpunkt steht. Auch ein ehemaliger Kommilitone, geboren in Brasilien, berichtet, dass er regelmäßig verdachtsunabhängig kontrolliert wird. Ich selbst wurde in Deutschland außerhalb eines Flughafens noch nie einer Personenkontrolle unterzogen.

    Ein ähnliches Beispiel: in Frankfurt/Oder wird oft in den aus Warschau kommenden Eurocity-Zügen kontrolliert. Hier ist es mir schon passiert, dass mein gesamtes Abteil seine Ausweispapiere vorlegen musste, nur ich nicht.
    Leider viel zu spät ist mir eingefallen, was ich beim nächsten Mal tun werde: Ungefragt auch meinen Ausweis vorlegen – ob bei der Einreise oder bei willkürlichen Kontrollen unbescholtener Bürger in der Berliner S-Bahn..

    Diskriminierung fällt mir ebenso bei Homosexuellen auf: wenn ein heterosexuelles Pärchen Hand in Hand die Straße hinunterläuft, würde niemand über ihr Sexualleben nachdenken. Bei homosexuellen Beziehungen ist es hingegen total üblich, sie auf die Sexualität zu reduzieren.

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  15. Der_Neutrale_Ausländer

    Hey bin selber Ausländer lebe im Nazinest Bayern.Ich erlebe tag täglich Rassismus ,es wird nicht gesagt “Scheis Ausländer”oder sowas,es ist die Art wie mit jemanden geredet wird oder angeschaut wird.Es herrscht eine scheinheilige Toleranz gegenüber Ausländer.Was mit den Ausländern in Deutschland passiert :sie seien Kriminell,Gewalttätig usw.Das sind nur die Ursachen der Unterdrückung von Deutschland.Ich habe mich intensiv mit diesem Thema beschäftigt.Bevölkerung in Bayern 89 % rechtsgesinnt,Grenzstädte zur Schweiz,Österreich rechtsgesinnt.Die Feste wo sie feiern z.b Volksfeste sind rechtsgesinnt!Blasmuskivereine,Schützenvereine usw. alles Rechtsgesinnt!Deutschland wurde nach dem 2 Weltkrieg nicht entnazifiziert!Die Alten leben immernoch und geben ihren perversen Gedankengut an die jungen weiter.Ich habe schon viele Berufe gewechselt wegen Rassismus,und bin am überlegen dieses Land zu verlassen weis nur nicht wie.Lebe 30 jahre schon hier und fühle mich wie ein Baum ,der hätte hier nie sein sollen.Denn mich hatt keiner gefragt ob ich hier leben will.Ich sage den Ausländer da draussen:LASST EUCH NICHT UNTERDRÜCKEN,LAUFT MIT ERHOBENEM KOPF UND STOLZ,DIE HABEN IHREN WOHLSTAND NUR DURCH AUSLÄNDER!.WIR LASSEN UNS DAS NICHT MEHR GEFALLEN MIT NSU USW. Die deutschen müssten den Ausländern die füsse küssen.Tut mir leid das ich mich so krass ausdrücke,aber so langsam ist das fass voll!Deutschland macht überall Profit mit Armut!Verkaufen überall Waffen auf der Welt!Falls euch ein deutscher sagt:Ihr seid geduldet dann antwortet einfach :Ich bin in Deutschland geduldet ja aber ihr seit auf der Welt geduldet!Ihr habt mir den Grund gegeben euch nicht zu mögen.Was die an Integration meinen,ist nicht deutsche sprache zu können oder sowas sondern ist so sein wie sie.Die wollen ihre Kultur deiner aufdrücken,eine Art Kulturelle Sklaverei!Wenn die Deutsche mit der Politik so weiter machen,ich beobachte es sehr lange!Es wird der Tag kommen,das mann deutsche ware boykottiert ,das kein Fachmann nach deutschland kommt und Ausländer das Land verlassen das jetzt eh schon passiert!Dann guckt ihr blöd aus der Wäsche!Dann wird keiner mehr kommen und beim aufbau helfen!DAS SIND ALLES FAKTEN!ICH BEOBACHTE UND RECHERCHIERE DAS SEHR LANGE!Ich hatte nichts gegen deutsche,aber ihr seid selber dran schuld das mann euch nicht mögt!Mein ziel ist es nicht mit dem Schreiben,mitleid oder extreme-high Tolerant gegenüber Ausländern zu sein,sondern es sind die Problematiken die ich anspreche.Die deutsche Mentalität ist nicht kompatibel mit anderen Mentalitäten so wie sie jetzt ist!Multi-Kulti gab es vor dem Mauerfall!Da gab es keine integration oder keine Sarazzins.Der Ostblock ist gefallen und dadurch haben sich die Probleme aufgezeigt,da die haltung der menschen im Osten Extremer sind als die im Westen und natürlich die auch ein stück vom Kuchen wollten.Was mancher Wesi dachte hatt der Osii salonfähig gemacht.Schaut euch die aktuellen Landtagswahlen in Bayern an mit 49 %.CDU/CSU eine Partei die aus Altnazis bestand und immernoch aus Rechtsgesinntem sich ernährt!Da sieht ihr meine ausländischen Freunde wo Deutschland hinrudert.Der Hass im Ausland wird grösser auf Deutschland,die auch berechtigt ist.Ja jetzt wird sich der eine oder andere Deutscher beleidig fühlen oder irgendwelche sprüche wie “Wenns dir hier nicht passt ,dann geht zurück” .Das ist auch ein typische Rassistische Antwort.Der deutsche sagt “Ich habe nichts gegen Ausländer!Aber nur solange sie nicht in meinem Garten spielen”.Bitte ,Bitte Lasst euch nicht Unterdrücken!!!Denn das ist das Ziel von der Politik von CDU/CSU !Die ganzen Debatten über Ausländern,Integration,Anpassen.Das ist nur Brauner ,perverser ,abstossender Bullshit aus dem braunem Dreck in der sie leben!!Bye Bye Und wenn nächstes mal ein Nazi ein Döner kauft oder ne Pizzas dann gebt ihm eine Kartoffell.

    MFG Der Neutrale Ausländer

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  19. Anonymkalsin

    Düsünün ki, turkiyemizden yenice geldiniz. Yüzü asIk, insana negatif enerji veren passport kontrolu memurlari sayesinde i Almanyayin soguk yuzunu ilk o passport kontrolünde hissediyorsunuz zaten.
    Valizim aldim tam cikacakken 10 metre uzakta 8-10 yesil uniformali memurlar dikilmis yanyana. yani belli ki durduracaklar.
    etrafimdada pek kimse yok, biraz tedirgin oldum tabiki. Valizimde birsey oldugundan degil ama insana
    sucluymus gibi hissettirmeli insanin huzurunu bozuyor. birisi gelsede onu bi kenara ceksek diye niyetlenmis olmalilar, ki bana dogru gelen iki görevli beni kenara cekip valizimi aramaya basladilar.
    madem valizimi acmak istiyorsun kendin kaldirda koy masaya!
    madem aciyorsun valizimi esyalarimi kurcaliyorsun, ozaman kendin yine toparla!
    ama hayir bunlar alismis, terbiyesizce davranmaya.

    ben digerlerinin valizlerini sadece makinadan gecirdiklerini görünce, benimkini ordan gecirmeden kenara cekip valizimi actirirken “haben Sie dort eingekauft? wieso sind Sie in Deutschland? Wie oft haben Sie eingekauft, wohnen Sie hier? und und und…..

    ben: sordum; beni buraya cekmenizin sadece nedenini ögrenmek istiyorum?

    -kurallar böyle,

    Kurallar böyleyse digerleri bakiniz makinadan geciyorlar
    ben Süpheli gibi mi duruyorum?

    - ilk Gelen sizdiniz, kimine öyle bakiliyor kimine böyle bakiliyor,

    yine soruyor, wohnen Sie in Deutschland oder sind Sie zu besuch hier?

    ben: bakin sinavdan ciktim ve cok yorgunum konusmak istemiyorum, bakiyorsunuz iste zaten cantama passportumda orda ordan bakin ögrenin nereli oldugumu.

    O: haben Sie nichts eingekauft?

    ben: sinav icin gittim, daha 4 gün önce burdaydim.

    O: ja toll für Sie

    ben: hicte hos degil böyle seylerle karsilasiyor olmam

    O: benehmen Sie sich immer so bei der Kontrolle

    ben: bu zamana kadar kontrol edilmedim,

    O: terbiyeni takin

    ben: memur hanim bence sizde terbiyenizi takinin

    (yalancinin sahidi siraci olurmus) Diger memur : o memur hanim gayet duzgun davraniyor, iste sizin gibi insanlar bizim isimizi zorlastiriyor.

    Ben valizimi topladim giderken: Alisin bu durumlara

    O arkamdan butun salondakilerin duyacagi sekilde: asil sen alis biz niye alisacakmis ….. devamini anliyamadigim bir bagirma sesi…

    Bu memurlar ne saniyorlar kendilerni, bunlara hatlerini bildirecek bir üstleri yok mu ? Bu ne terbiyesizlik, insan disi davranislar. Olmaz olsun böylesi…

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