RASSISMUS AN DEUTSCHEN UNIVERSITÄTEN

 

»Weißt du, Kübra, für mich bist du keine Deutsche.« Das sagt mir Manuel an einem Sommertag im Café, als wir mit Freunden gerade über Deutschland diskutieren. Eigentlich mögen wir uns, Manuel und ich. Wir haben zwei Jahre lang gemeinsam Politikwissenschaft studiert und sitzen in unserer Freizeit immer wieder in diesem Café. »Warum?«, frage ich. »Weil du ein Kopftuch trägst.«
Ich lache und erkläre ihm, dass das absurd sei. Wegen meines Kopftuchs bin ich keine Deutsche? »Gilt das auch für Bio-Deutsche, die zum Islam konvertieren?«, frage ich. »Bio-Deutsche«, so bezeichnete Cem Özdemir, der Parteivorsitzende der Grünen, im Spaß einmal Menschen, die sich in einem winzigen Detail von ihm selbst unterscheiden: »Bio-Deutsche« sind Deutsche, deren Vorfahren in Schwäbisch Gmünd oder Bad Salzuflen lebten und nicht in Izmir oder Ankara. »Das ist etwas ganz anderes!«, sagt Manuel. Andere in unserer Runde nicken, um ihm zuzustimmen. Plötzlich fühle ich mich, als hätte Manuel eine Wahrheit ausgesprochen, die sich zuvor niemand zu sagen getraut hat: In ihren Augen habe ich nie zu Deutschland gehört. Ich lächele weiter und schweige. In mir aber stürmt es.
Immer wieder erlebe ich, dass mir Kommilitonen in einer Seminardiskussion widersprechen, um gleich im nächsten Satz zu wiederholen, was ich zuvor gesagt habe. Als müsste man bei mir erst mal dagegenhalten und meinen Intellekt grundsätzlich infrage stellen.
 
Rassismus ist ein Problem der gesamten Gesellschaft 
Ich bin nicht allein: Während manche die Universität als eine Oase der Freiheit und Vorurteilslosigkeit empfinden, berichten mir zahllose andere – Schwarze, Kopftuchtragende, Studenten mit Migrationshintergrund und Angehörige religiöser Minderheiten aus ganz Deutschland – von rassistischen Erfahrungen. Sie erzählen von Dozenten, die sie konsequent übersehen und nicht zu Wort kommen lassen. Sie berichten, wie sie an der Uni über die rassistischen Thesen von Thilo Sarrazin streiten und der Professor die Diskussion mit den Worten abschließt, Sarrazin habe zwar einige schwierige Sätze geschrieben, aber, tja, insgesamt habe er doch recht. Auch Gaststudenten aus dem Ausland erzählen mir, dass man sie nicht ernst nehme, weil sie ein Kopftuch trügen und kein akzentfreies Deutsch sprächen.
Ich hätte mich mit dieser Situation womöglich einfach abgefunden, hätte ich in meinen zwei Auslandssemestern in London nicht erlebt, dass es auch anders geht. Mein Professor stellte uns dort gleich in der ersten Politikvorlesung die Theorien von Edward Said vor, einem frühen Kritiker des akademischen Rassismus. Souverän stand dieser Professor vor uns Studenten und erklärte, dass es Rassismus auch an Universitäten gibt, denn Universitäten werden von Menschen bevölkert – meist von weißen, männlichen Menschen aus der Mittel- und Oberschicht –, und Menschen machen Fehler. Ich fand das mutig. Dabei ist das, was er sagte, eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Viel zu oft denken wir, Rassismus und andere Ausgrenzungsmechanismen seien Probleme der Unterschicht. Dabei sind sie ein Problem der gesamten Gesellschaft. Akademiker sind nur viel besser darin, ihre Gesinnung hinter komplizierten Definitionen und Thesen zu verstecken. Es ist der subtile Rassismus, der besonders wehtut. Der unausgesprochene, die Blicke, die uneindeutigen Aussagen. Das Ungreifbare.
Mich erstaunt, wie empfindlich viele Akademiker reagieren, wenn man sie darauf hinweist, dass sie sich rassistisch oder sexistisch verhalten. Diese Kritik kratzt offenbar an ihrem Ego. Und am Bild des abwägenden Wissenschaftlers, der völlig frei von Vorurteilen ist. Dabei ist kein Mensch frei von Vorurteilen und Fehlern – und gerade Studenten, Akademiker und Wissenschaftler sollten ihre Worte und Taten kritisch hinterfragen können. Wo, wenn nicht in der Universität, ist Raum für Selbstkritik und Vielfalt?
An meiner Uni in London funktionierte das: Dort war der Vorsitzende der Vereinigung für lesbische, schwule und transsexuelle Studenten ein Muslim. Die Leiterin der Palästinagruppe war Israeli. Einige der Sekretärinnen trugen indische Gewänder, manche Dozentinnen Kopftücher, ein Referent buddhistische Mönchskleidung.
Zurück in Deutschland, erlebte ich dagegen gleich im ersten Monat Folgendes: Eine befreundete Medizinstudentin, kopftuchtragend, betrat in der Kölner Uni das Auditorium. Der Professor schaute sie mit gerunzelter Stirn an und sagte dann: »Die Putzkammer befindet sich am Ende des Flurs.« Meine Freundin antwortete: »Ach, und ich dachte für einen Moment, Sie wären der Hausmeister.«
[Exklusiv: Das Beispiel von Neslihan, das es aus zeitlichen (Platz-)Gründen nicht mehr ins Heft geschafft hat:
Als Neslihan am Londoner Flughafen ankommt rennt sie auf die Toilette, schließt die Tür eilig hinter sich zu, setzt ihren Koffer ab und fängt zitternd an zu heulen. »Jedes Mal passierte das«, sagt Neslihan. »Jedes Mal musste ich weinen, wenn ich endlich weg aus Deutschland war, wieder zurück in England. Eine riesige Last fiel von mir ab, ich war endlich dem Rassismus entkommen.«
Nach ihrem Master in Oxford hatte sich Neslihan, die junge erfolgreiche Tochter einer religiösen Istanbuler Familie, für eine Doktorandenstelle in Heidelberg beworben. »Das größte Trauma meines Lebens«, sagt sie über diese Zeit und lacht dabei. Das tut sie die ganze Zeit während sie von ihren Erlebnissen in der Heidelberger Akademia erzählt. Davon, wie die anderen Doktoranden sie mieden, Neslihans Bemühungen Deutsch zu sprechen ignorierten und ihr Englisch überhörten. Aber wie sich die gleichen Leute nicht scheuten, ihr islamkritische Texte von Salman Rushdie oder Ayaan Hirsi Ali zu schicken – gespannt darauf wie sie, die Kopftuchtragende Neslihan, darauf reagieren würde.]

20 Comments RASSISMUS AN DEUTSCHEN UNIVERSITÄTEN

  1. B

    danke für deine Artikel und dass du mich immer wieder daran erinnerst mich selbst zu hinterfragen!
    es ist lediglich schade, dass du gerade nicht mehr so oft zum Schreiben kommst…

    Danke und einen erfrischenden Ramadan!

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  2. Moritz Schroeder

    Nach einigen Englandjahren fand ich in Deutschland die Diskussionskultur generell merkwürdig: Erst dagegenhalten ohne nachzudenken, um dann nach einigen gedanklichen Rittbergern eigentlich das Gleiche zu sagen. Aber niemals zugeben, denn die eigene Logik führte ja erst zur rational-hergeleiteten Position. Eine quasi elitär-fürsorgliche Arroganz, die wohl schon im Gymnasium indoktriniert wird. Das geht eben gegen alle die anders sind und denken.
    Auch scheint trotz vorgeblichen Sozialbewusstseins (wir sind ja nicht in Amerika) und aufgeklärter Empörtheatralik den meisten nicht bewusst zu sein, dass sie eigentlich nur dann so “kontrovers” diskutieren, wenn sie annehmen, dass die meisten ihnen wichtigen Menschen ihre Meinung teilen. Ich mache mir mittlerweile einen Spass daraus, die ja so toleranten Duckmäuser mit einfachen Gegenfragen aus ihrem Gedankenkosett zu schütteln.
    Übrigens gerade deutsche Politiker äußern sich gerne in vorauseilend-wechselnden, aber immer politisch-korrekten Populismen. Dabei stellt das eigene Weltbild die Erdachse dar (siehe Atomkraft, Banken, Netzfilter, Gewaltspiele, Streetview…). “FÜR MICH hat ein Austritt Griechenlands längst seinen Schrecken verloren.” Und das nur Monate nachdem in der eigenen Partei Gegner solcher Beschlüsse als Anti-Europäer diffamiert und zwischenzeitlich Milliarden verwendet wurden…

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  3. Anonymous

    Kapitalismus sagt: alles was uns anzieht, uns isst, uns frisst, uns trinkt uns fährt, uns trägt ist in ordnung. alles was gegen uns ist muss weg. eine frau die kopftuch trägt ist “nicht sexy” und was “nicht sexy” ist kann kapitalismus nicht gebrauchen, weil erst die haut dann der verkauf. ausserdem kann es für eine frau interessant sein, die es satt hat jeden morgen stunden lang vor dem spiegel sich mit unserem produkten schminkt. es kann die anderen anziehen. ohne haut kein verkauf. jeder der mindestens “durchschnittlich” lebt macht werbung für das kapitalismus. das darf sich nicht ändern. sonst werden wir verhungern. ausserdem hat das kopftuch auch die religiösische seite. die religiösische erziehung, nicht nur das islam, ist überhaupt schlecht für unsere profit. weil fast alle religionen die verschwendung ablehnen. die genialste erfindung für die verschwendung war für uns die mode. wenn das bedeckt ist sind wir platt.

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  4. Diandra

    Solche Dinge gibt es leider immer wieder, und es erschreckt mich auch jedesmal, wenn an und für sich intelligente Menschen unreflektiert das ausspucken, was ihnen von irgendeinem Deppen vorgekaut wurde. Manchmal kann man durch jahrelanges Zermürben ihre Haltung ändern, aber die Energie hat man doch gar nicht!

    Ich bin halb Ausländerin, aber das sieht man nicht, weil meine Mutter Niederländerin war und nicht Türkin oder Schwarzafrikanerin, und ich gehöre einer Minderheitenreligion an, aber auch das im Alltag eher unsichtbar. Dadurch komme ich in den Genuss aller “deutschen Privilegien” und kann manchmal von ganz nahem hören, wie dumm manche Intelligenzbestien (im wahrsten Sinne des Wortes) doch in Wahrheit sind.

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  5. Gregor Molzberger

    “Neslihans Bemühungen Deutsch zu sprechen, ignorierten…”
    Da es um eine Doktorandenstelle an der Heidelberger medizinischen Fakultät geht, sollte die Frage erlaubt sein, ob die Sprachkenntnisse vielleicht nicht ausreichend waren.

    Man kennt das ja durchaus aus Arbeitszeugnissen: “Hat sich bemüht, den Anforderungen gerecht zu werden”, ist der letzte Grenzzaun zum absoluten Unvermögen.

    Nicht jede Kopftuchträgerin aus angesehener islamischer Familie ist automatisch willens und in der Lage, ernsthaft eine Promotion in Heidelberg (sic!) durchzustehen.

    Gilt natürlich auch für so manchen Quadratschädel aus Hintertupfingen.

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  6. Anonymous

    Das schon sehr häftig…

    Ich will nicht behaupten das ich nie rassistisch war oder so, ich war aber nie einer Person egal wo her sie kommt oder woran sie glaubt gegenüber rassistisch. Aber leider muste ich schon oft selbst erleben das ich als Deutscher beschimpft wurde von “Ausländern” ganz grund los, ohne das ich auch nur mit den ein Wort gewechselt habe “scheiß Deutscher” “Kartoffel” etc. Trotz das sie hier in Deutschland leben ein Deutschenpass haben etc, und damit Deutsch sind, bezeichnen sie sich selbst immer noch als “stolze” Türken, Russen, Italiner etc…

    Und dann lese ich wieder so ein Artikel wie diesen hier, wie rassistisch Deutsche gegenüber den “Ausländern” sind. Aber was ist mit den rassistischen “Ausländern” gegen über uns Deutsche? Das darf man auch nicht vergessen, nicht alle Menschen sind gleich. Allein auch das sicher nicht alle Deutschen die dort an der Uni lernen oder lehren rassistisch sind.
    So wie ich den Artikel lese wird jeder “nicht Deutsche” von den Deutschen dort mies behandelt…

    Rassismus ist auch ein echt heikles thema worüber man sich stundenlang unterhalten kann, aber nie zu einem Punkt kommt…

    Vermutlich hab ich jetzt auch dinge geschrieben die wieder als rassistisch aufgefasst werden könnten…

    gruß
    Harry

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    1. Anonymous

      Ich würde Ihnen eher so antworten:

      Man darf doch nicht zwei Sachen gegeneinander abwägen. Sie machen dasselbe wie diese Schröder..ja es gibt auch Ausländerfeindlichkeit…ABER was ist denn mit der Feindlichkeit der Ausländer gegenüber Deutschen ..ja einfach mal Themenwechsel, damit kommen wir auch nicht weiter! Lasst uns alle dieser Sachen bekämpfen! Aber das geht doch nicht, wenn man einfach mal das Thema wechselt! Wenn man schon bei einer Sache ist, lassen Sie uns erst mal dieses Problem aus der Welt schaffen(außerdem ist die Deutschenfeindlichkeit sehr sehr gering, also bitte kommen sie mir nicht damit an, dass sie das jeden Tag erleben etc. Da frage ich mich schon, wo sie immer hingehen). Rassismus kann nur von der Mehrheit gegenüber einer Minderheit sein! Der Rassismus der Minderheiten hat doch kein bisschen Potenzial, keine Macht, also auch kein wahrer Rassismus. Der Rassismus der Minderheiten gegenüber der Mehrheit ist eher eine Reaktion! (dies ist eine Theorie einer wichtigen Person, ich wünschte ich könnte mich erinnern von wem) Erst wenn das der Mehrheit gelöst wird, wird auch das der Minderheit gelöst werden, das kann ich Ihnen versprechen.
      Aber wie alltäglich und beständig und ohne Gegenreaktionen kann schon der Rassismus einer Minderheit sein?? Nur das der Mehrheit kann, ohne richtig diskutiert werden zu können, immer andauern! Also bitte hört auf mit diesem typisch deutschen ABER und lasst uns bitte mehr offen sein für Kritik. Mit Ihrem ABER verteidigen sie alle Rassisten der Mehrheit gegenüber den Minderheiten. Das ist dasselbe, wie wenn ich sage: Es gibt Rassismus der Minderheiten ABER denken wir doch auch einmal an das der Minderheiten. Wenn das so weitergeht, kommen wir nicht weiter. Also bitte ruhig dieses SCHRÖDERsche Prinzip absterben lassen. So bekämpft man nämlich weder den Rassismus der Mehrheit noch den der Minderheit.

      Liebe Kübra, weiter so :)

      Erst, wenn wir uns im Klaren sind, dass jeglicher Rassismus falsch ist und wir alle! bereit sind einzugestehen, dass es ihn gibt, und wir bereit sind, produktiv zu sein, und wir Lösungen versuchen zu finden, statt vom Thema abzulenken, dann werden wir hoffentlich in einem Land ohne jeglichem Rassismus leben. Mein Vorschlag: Kopftuch und alles mögliche sollten erlaubt sein für Lehrer. Lehrer sollten die multikulturelle Gesellschaft repräsentieren und die Schüler sollten von Klein auf merken, dass wir alle verschieden sind und jeder ein Mensch ist. So sollten wir von Klein an die Schüler mit Freundschaft statt mit Hass auf die multikulturelle Gesellschaft treffen lassen. So lösen wir zu 100 Prozent das Problem des Rassismus der Mehrheit und auch der Minderheit. Außerdem müssen die Medien endlich eine Vermittlerfunktion einnehmen und alle Religionen, insbesondere den Islam, wahrheitsgemäß darstellen und das Wort Islamismus sollte abgeschafft werden und mit Terrorismus gänzlich ersetz werden, damit endlich klar ist, dass es nichts mit Islam zu tun hat. Außerdem sollten Medien uns allen zeigen, dass wir alle mit verschiedenen Religionen und Nicht-Religionen schön zusammenleben können und das Nichts gegen dieses Zusammenleben spricht. Dafür sollte auch die Politik sich einsetzen, und überall uns alle gleichstellen.
      Ganz im Ernst, wenn alleine das ausgeführt werden würde, hätten wir schon eine Menge getan..ob je jemals jemande diese Idee von mir(und bestimmt auch von vielen anderen) umsetzt? Wenn Deutschland und die Mehrheit wirklich, was gegen Rassismus tun wollte, wäre das schon längst umgesetzt. Letzendlich muss sich die Mehrheit entscheiden und dafür sein. Ich hoffe sehr, dass irgendwann die Mehrheit von Deutschland diese Idee umsetzen will und wirklich ohne Rassismus und somit auch ohne Gegenreaktionen leben will ..zusammen in Friede und Harmonie..eigentlich ganz leicht..doch wo ist die Mehrheit die wir brauchen??Sind die zu stolz und immer noch mit ihrem ABER beschäftigt???

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    2. Basti-Maxi

      Ich glaueb sie haben nicht verstanden was vorher gesagt wurde.

      Wieso sprechen sie demjenigen die Erfahrungen ab als Deutscher beschimpft worden sein (dieselbe Erfahrung habe ich auch schon machen müssen)?

      Mit Mehrheit hat das wenig zu tun, denn es gibt auch an Schulen bis zu 90% Ausländer. Dort sind dann Deustche in der Minderheit. Solange Leute wie sie diese Probleme kleinreden werde ich ganz genau schauen auf welche Schule meine Kinder gehen.

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  7. pepperAddict

    Eine Freundin von mir ist in einem Stadteil aufgewachsen, wo … ich sage mal man als Deutscher in der Minderheit ist . Sie hat mir auch gesagt, dass die als Deutsche keine guten Erfahrungen mit Ausländern bzw. Deutsche mit Migrationshintergrund (wie es wohl korrekt heißen soll) gemacht hat. Obwohl sie weiß, dass nicht alle Nicht-Deutsch-Stämmigen so sind, ist sie diesen Leuten nun trotzdem zwar nicht rassistisch, aber sehr skeptisch und ablehnend gegenüber.
    Was ich damit sagen möchte ist, dass Rassismus auch dadurch entsteht, dass sich halt manche Leute so asozial benehmen.

    Einer anderen Freundin, die Deutsche ist, aber zum Islam konvertiert ist, nachdem sie gläubige Katholiken war, wurde gesagt, sie solle “nach Hause gehen” also raus aus Deutschland – ja wo soll sie denn hingehen???

    Ich z.B. kenne von von mir Zuhause keinen Rassismus, das ist mir irgendwie fremd und ich verstehe auch nicht was das ganze soll. Meiner Meinung nach hat sich jeder sozial zu verhalten und man sollte sich gegenseitig akzeptieren. Ok, manchmal ist der Gegensatz zwischen den Kulturen ziemlich groß und unter Umständen auch echt nervig, aber in dem Fall sollten alle versuchen eine gemeinsame Mitte zu finden. Warum geht das denn in anderen Ländern und hier nicht??

    Und noch etwas … was soll denn “Kartoffel” für eine Beleidigung/Bezeichnung sein? Eine Kartoffel ist ein Gemüse xD

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  8. Daniel LaRusso

    Danke für diesen bewegenden und erschreckenden Artikel. Zum Glück habe ich im akademischen Umfeld keine solchen Erfahrungen machen müssen, aber ohne Zweifel gibt es diese Ressentiments, schändlicherweise auch bei Akademikern. Als einigermaßen deutsch aussehender Jude mit “Migrationshintergund” ist es für mich natürlich wesentlich einfacher nicht direkt aufzufallen. Der Verlauf der “Beschneidungsdebatte” spiegelt das Rassismus-Potential in der deutschen Gesellschaft sehr gut wider, man muss sich nur die Kommentarspalten der Online-Medien anschauen. Umso mehr tut es not an solchen Artikeln, weiter so!

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  9. karolinie

    bin sehr beeindruckt von dem artikel. schade, dass der letzte absatz nicht gedruckt wurde, ich finde er veranschaulicht doch ziemlich prägnant, welches klima besonders an schulen und universitäten in deutschland herrscht. dieser untergründige rassismus/sexismus ist einfach furchtbar und es zeigt sich gerade in unserer unfähigkeit darüber eine genauso sachliche, wie emotionale/lebendige diskussion zu führen, dass wir da viel arbeitsbedarf als gesellschaft haben.
    es ist schade, dass sarazin so viel erfolg und so eine relevanz anscheinend zukommt, wo er doch wirklich absolut kurzsichtig und offensichtlich rassistisch argumentiert – erschreckend, dass er wirklich inhaltlich ernst genommen wird, in einem universitären rahmen. man sollte vielleicht das symptom sarrazin ernst nehmen, als gerräusch einer kleingeistigen (ich hoffe nicht mehrheit) gesellschaftlichen gruppe, der – auch wenn es ermüdend erscheint – immer mit einem auklärerischeren diskurs entgegengehalten werden muss. vielen dank, dass du mit deinen artikeln so gut formulierst, was falsch läuft.

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  10. Springrose

    Ein gelungener Artikel, er hat mich erinnert das es nicht nur Rassismus ist wenn die NPD wieder eine Demo plant, sondern in kleiner Form überall auftauchen kann. Als Türkin bzw Deutsche mit türkischer Herkunft habe ich solches auch zahlreich erlebt. Optisch meinen viele ich sehe nicht türkisch sondern deutsch aus, und wenn dann mal in der Runde etwas über ‘die Türken’ fällt, dann heißt es ‘nicht persönlich nehmen’ oder ‘du bist aber nicht gemeint’… Ich denke dazu ich wohl kein zusätzlicher Kommentar nötig, es spricht ja für sich selbst.
    Es ist nicht leicht die Menschen dazu zu bewegen die einzelne Person zu betrachten. Es gibt viele Halbstarke, die viel zeit mit Haarstyling, bling bling schmuck, und vor dem Spiegel geübten Bad-Boy-Blick durch die Straßen Deutschlands laufen, nur jene die ihnen begegnen sehen nur ‘Türken’, sie unterscheiden nichtmal südländische Nationalitäten, geschweige denn die Tatsache das es auch viele Deutsche gibt die sich so verhalten, und damit meine ich um es für alle verständlich zu machen auch ‘richtige’ Deutsche, die mit ‘deutscher/preußischer’ Herkunft, idealtypisch bond und blau-äugig…

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  11. Ali Schwarzer

    An Universitäten habe ich Gott sei Dank die wenigstens rassistschen Erfahrungen gemacht, wenn auch unter der sog. geistigen Elite nicht wenige Menschen zu finden sind, die nicht willens sind, ihren Rassismus zu hinterfragen. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Menschen aggressiver auf Rassismushinweise reagieren, je höher der Bildungsgrad ist.

    Mir machen mehr die rassistischen Verhaltensweisen zu schaffen, denen ich jeden Tag außerhalb der Universität ausgesetzt bin. Ich wohne in Leipzig, wo der Migrantenanteil bei lächerlichen acht Prozent liegt. Dennoch wehren sich die Menschen hier so extrem gegen alles, was nicht irgendwie Deutsch, also weiß, aussieht. Selbst die Suche nach einem Nebenjob wird zu einer Tortur. Da muss ich mir schon auch mal sagen lassen, dass ich doch ganz gut Deutsch spräche und doch nur verstehen müsste, was man mir sagt, um Arbeitsanweisungen auszuführen. Dass ich akzent- und dialektfrei Deutsch spreche, kommt hier oft nicht an.

    Aber allein schon in Deutschland habe ich Unterschiedliches erlebt: In Berlin, Hamburg, ja sogar Darmstadt kann ich mich recht frei bewegen, ohne dass die Leute anfangen, ihre Handtaschen festzuhalten, wahlweise schneller oder langsamer zu laufen, oder anfangen rumzupöbeln, sobald sie mich erblicken.

    Die schönsten Erfahrungen habe ich übrigens in Südafrika gemacht. Dort konnte ich notlos sagen, dass ich Deutscher bin. Keiner hat mir je widersprochen. In Deutschland ist das ganz anders.

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  12. Haloş Um

    Liebe Kübra,

    es ist leider die Wahrheit, dass Akademiker eigentlich viel besser ihre rassistische Einstellung “verstellen” können als einige andere. Der bloße Hinweis auf ihr rassistisches Verhalten reicht schon aus, dass sie ihr wahres Gesicht, das sie hinter dem Schleier vertuschen, zeigen. Ein Beweis, dass Bildung und Kritik sich nicht vertragen.

    Als deutsch-türkische Jurastudentin mit Kopftuch kann man nur aus bitterer Erfahrung sprechen, dass der deutsche Pass bzw. die Geburt auf deutschem Boden über die Identität nach außen wenig aussagt. Kopftuch ist und wird ein “Ausländer” bleiben, solange Menschen gerade aus der Oberschicht (wie Politiker vgl. Sarrazin, Professoren, Wissenschaftler etc.) ihr Image dazu nicht ändern. Schließlich sind sie es doch, die die Meinung der Mittel- und Unterschicht eben prägen, oder nicht?!

    Noch immer haben es gerade angeblich gebildete Menschen nicht begriffen, dass das Kopftuch ein Teil der deutschen Gesellschaft geworden ist und sich immer mehr in die Elite eindringt, als Teil des Integrationsprozesses. Die Gastarbeiter-Generation ist fünfzig Jahre zurückgeblieben. Womöglich leben viele noch in der Vergangenheit.

    Ein sehr guter Beitrag ! Ich wünsch dir noch viel Erfolg.

    Viele Grüße aus Nürnberg

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  13. Anonymous

    Liebe Kübra,

    ich danke dir vielmals für diesen Artikel! Meines Erachtens wird dieses Thema viel zu sehr totgeschwiegen. Als “Bio Deutsche” die zum Islam konvertiert ist, habe ich mich ein Jahr durch den Rassismus einer Hochschule in der Hauptstadt gequält. Als ich zwei Wochen für ein Erasmus Projekt an einer niederländischen Hochschule forschte fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Auf einmal wurde ich wieder “normal” behandelt. Am Ende der zwei Wochen weinte ich, bitterlich, weil ich zurück gehen sollte, zurück an die Hochschule, in der jeder Tag einem Kampf gleich kam.
    Ich brach das Studium ab, kehrte der Hauptstadt den Rücken und nahm, ja auch das gestehe ich jetzt, mein Kopftuch ab. Ich habe es nicht ausgehalten und auf ganzer Linie kapituliert. Meine Bewunderung gilt allen, die es schaffen. Und weil ich mich nicht ganz in mein Schneckenhaus zurück ziehen will, studiere ich heute weiter, an einer anderen Hochschule, mit dem Ziel, diesem Thema irgendwann noch mehr Gehör zu verschaffen.

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  14. Maya

    Liebe Kübra,

    ich habe nichts gegen Dein Kopftuch. Du kannst Dir sicher denken, dass nun ein gewisses Aber folgt: ich tue mich schwer mit jeder Art von pauschalen Urteilen. Du hast absolut Recht, Rassismus ist in der Bevölkerung und natürlich auch an der Uni weit verbreitet. Rassistisch ist, Muslime als radikal, terroristisch oder rückständig zu bezeichnen. Die Erfahrungen von Neslihan in Heidelberg und Deiner Freundin in Köln machen mich wütend. Und wenn Manuel sagt, dass Du keine Deutsche bist, weil Du einen türkischen Namen und ein Kopftuch trägst, ist das nicht nur rassistisch, sondern auch dumm. Wen oder was definiert er denn bitte als deutsch? Wenn Du mich kennen würdest, würdest Du aber vielleicht auch denken, dass meine Blicke mehr sagen als meine Worte oder ich zweideutige Aussagen mache.

    Nicht jeder, der sichtbare Religion schwierig findet, ist ein Rassist. Mit persönlichen, in der Öffentlichkeit sichtbaren religiösen Symbolen wie dem Kopftuch fühle ich mich oft unwohl, obwohl ich gläubig bin. Ich fühle mich genauso unwohl, wenn ich den deutschen Sikh mit dem Turban sehe, der immer in der Stadt unterwegs ist. Oder meine Freunde, die sich T-Shirts mit krassen evangelikalen Sprüchen aus den USA mitgebracht haben. Von diesen T-Shirts fühle ich mich angegriffen, vom Hijab nicht. Und ich fühlte mich unbehaglich in meiner mormonischen Gastfamilie, wo ich ein halbes Jahr lebte und in dieser Zeit nicht einmal Tee oder Kaffee trinken durfte. Muss man diesen Glauben der Mormonen davor schützen, hinterfragt zu werden? Hat meine Freundin, die Ahmadiyya ist, auch das „Recht“, ihr Kopftuch zu tragen und sich Muslimin zu nennen, wenn viele Muslime ihrem Glauben absprechen, muslimisch zu sein?

    Es gibt viele solcher Fragen. Ich studiere Islamwissenschaften und habe Freunde auf der ganzen Welt. Christen, Muslime und Freunde, die anderes glauben, auch erklärte Atheisten sind darunter. Was ich mich frage: Woher wissen völlig unterschiedliche Menschen, was Gott (oder die Götter) von uns Menschen erwarten? Oder wie wir „richtig“ leben? Wie kann ich erfüllen, was Gott sich wünscht, wenn meine katholischen Freunde sagen: Trink Wein, denn damit ehrst Du Gott; meine muslimischen Freunde aber sich für mich wünschen, dass ich keinen Wein trinke, weil Gott das nicht will? Oder soll ich auf meinen Yogalehrer hören, der auch gegen Wein spricht, aber deshalb, damit ich irgendwann endlich aus dem Kreislauf der Wiedergeburten ausbrechen und ins Nirvana eingehen kann? Aber wenn ich ihm folge, darf ich bei keinem meiner Freunde – ob Christ, Muslim oder sonst etwas – mehr zum Essen eingeladen werden, denn sie essen lauter Dinge, die Tamas sind und deshalb meinen Eintritt ins Nirvana definitiv verzögern werden. Ich bin überfordert! Ich verstehe nicht, warum Menschen so genau zu wissen glauben. Denn es ist genau das: Glauben. Wenn jeder ihn für sich selbst und in seiner Gemeinschaft lebte, wäre die Welt sehr angenehm. Warum aber glauben so viele Menschen, die Deutungshoheit darüber zu haben, was richtig für Sie und – vor allem – für andere ist? Wenn Gott mit unserer Lebensführung nicht einverstanden ist, weiß er doch, wie er uns bestrafen oder verändern kann, oder nicht? Sollte man das nicht ihm überlassen? Man könnte noch vieles hinzufügen, auch Glauben, den viele definitiv als nicht „richtig“ ansehen. Ich kenne eine Frau, die Freude im Leben und Unterstützung in schweren Zeiten in ihrem Glauben an Gott findet – als Zeugin Jehovas. Glaubt sie „falsch“? Wer will das bewerten? Ich bin sicher, dass Du viel auf diese Fragen antworten kannst. Es werden aber immer Deine Antworten sein. Und andere haben andere Antworten.

    Dein Kopftuch zeigt für jedermann sichtbar, dass Du Dir über etwas sicher bist, nämlich zu wissen, dass es nur den einen Gott gibt, dass dieser Gott von Dir als Frau erwartet, ein Kopftuch zu tragen und nach den Regeln des Islam zu leben. Mit solchen Gewissheiten tun sich viele Menschen heutzutage schwer. Nicht nur ich fühle mich mit sichtbaren religiösen Symbolen unwohl. Das bedeutet nicht, dass es irgendwem freisteht, sich nicht , zum Beispiel, mit dem Islam einfach mal näher zu beschäftigen, oder dass man dumme rassistische Stereotype wiederholen darf. Religion ist ein wichtiger Teil unseres Lebens, aber sie muss trotzdem immer mit Skepsis betrachtet werden dürfen. Zu viel wird angeblich „für Gott“ getan.

    Du hast vollkommen recht, gerade wir Akademiker müssen darauf achten, was wir sagen und tun und uns selbst hinterfragen. Doch auch, wenn ich mich selbst streng beobachte, ob meine Aussagen rassistisch sind oder wirken könnten, möchte ich trotzdem nicht für alles, was ich zum Islam sage, als Rassistin angesehen werden. Ich erlebe in der Uni oft das, was Du auch schreibst, dass Muslime sich schnell angegriffen fühlen, wenn ich skeptisch argumentiere, obwohl ich versuche, meine Skepsis differenziert und genau zu begründen. Auch sie sind vorurteilsbelastet, nur eben in anderer Richtung. Und ich merke, wie unsicher mich das selbst wiederum macht, denn ich möchte meine Freunde nicht angreifen, aber wünsche mir trotzdem die Debatte. Auch über das Kopftuch, auch darüber, was Kunst und Satire in Bezug auf Religionen dürfen, oder wie man sich als Gläubiger gegenüber religiös begründetem Mord positioniert. Wahrscheinlich haben viele meiner muslimischen Freunde und Kommilitonen schlichtweg keine Lust mehr, ständig die selben Fragen zu beantworten, sich zu rechtfertigen und Vorurteile zu bekämpfen. Das kann ich auch verstehen, schließlich habe ich zum Beispiel auch meistens keine Lust mehr, als Frau ständig gegen Sexismus anzureden. Die Empfindlichkeit besteht jedenfalls auf beiden „Seiten“ (in Anführungszeichen, weil Muslime genauso sind wie „wir“: Menschen, Individuen, Deutsche …) Diese beiderseitige Empfindlichkeit erschwert die Debatte.

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    1. mu'min

      Liebe Maya,
      ich bin zwar nicht Kübra, würde dir aber dennoch gerne auf deine Fragen antworten. Du scheinst dich schon sehr tief mit Religion befasst zu haben und studierst sogar Islamwissenschaften. Deshalb denke ich, dass du es wert bist, dass ich mich mit deinen Fragen tiefer auseinandersetze. In der Hoffnung, dass du aus der Dunkelheit ins Licht, von den Wirrungen in die Klarheit geführt wirst.

      Du fragst: “Warum aber glauben so viele Menschen, die Deutungshoheit darüber zu haben, was richtig für Sie und – vor allem – für andere ist?” und “Woher wissen völlig unterschiedliche Menschen, was Gott (oder die Götter) von uns Menschen erwarten?”

      Die Antwort darauf ist so simpel wie einleuchtend: Gott hat es dem Menschen selbst offenbart, was er für uns für richtig hält, was wir tun und lassen sollen, was der Sinn dieser Existenz ist und wohin wir zurückkehren werden. Gott hat uns nie allein gelassen und aus Liebe zu seinen Dienern sich sogar Propheten offenbart.

      Jetzt magst du fragen, woher man denn so sicher sein will, dass diese Offenbarungen eben auch von Gott kommen und vor allem WELCHE Offenbarungen ich denn nun meine. Denn offensichtlich – das hast du richtig erkannt – berufen sich heute viele auf Gottes (vermeintliches) Wort – sei es in Form von Bibel, Thora, Veden, Evangelien o.ä.

      Die Antwort darauf gibt sich aus dem einzigen bis zum heutigen Tage authentisch und unverfälschten Testament Gottes: Aus dem Koran. Darin sagt Allah (Gott; arab. al-ilah = der eine Gott) “Heute habe ich meine Religion für euch vollendet”. Er schafft so viel Klarheit, im Koran heißt es, dass Allah davor die Evangelien und auch die Torah den Menschen offenbarte, diese jedoch über die Jahrtausende sehr stark verfälscht wurden. Im Koran bestätigt Allah die Offenbarungen an die alten Völker, die Prophetenschaft Mose, Abraham, Jesu bis zu Muhammad (s.a.s). Das Problem ist, dass entgegen der klaren Faktenlage bis heute der Prophet Muhammad (s.a.s) geleugnet wird, obwohl sein kommen sogar in der Bibel von Jesus angekündigt wurde (Deut. 18:18). Selbst die härtesten Islamkritiker können dieses geschichtliche Faktum nicht einfach leugnen, dass Allah in Mekka den Propheten Muhammad zum Siegel der Propheten auserkoren hat und ihm den Koran offenbart hat, der bestätigt was zuvor gekommen war und vollendet, was noch nicht offenbart war. Der Grund, dass dieser letze Prophet schlicht geleugnet wird ist der, dass man sich einfach nicht mit seiner Lehre auseinander setzten will, da diese eindeutig ist und bis heute kein Mensch es geschafft hat auch nur einen Vers (Ayat) des Korans zu widerlegen oder zu verfälschen (alhamdullillah).

      Diese auch dem wissenschaftlichen Fortschritt standhaltende Offenbarung ist der Schlüssel zur Erkenntnis. Der Islam leugnet weder die Gesandschaft Jesu, noch Abraham oder Mose. Wen du wirklich eine Antwort auf deine – verständlichen – Fragen suchst, dann öffne deine Herz, leg die Vorurteile beiseite und lies das authentische WOrt Gottes, den KOran, mit dem festen Wunsch, Erkenntnis zu erlangen. Inshaallah wird Allah dein Herz rechtleiten und dir die Zweifel nehmen.

      Hier noch zwei sehr nützliche Links, auf denen u.a. auch nachzulesen ist, was christliche Priester und jüdische Rabbis, sowie Goethe, den Juristen M. Hofmann, Malcom X oder Franck Ribery vom Islam überzeugt hat:

      http://www.way-to-allah.com/
      http://www.way-to-islam.de/
      (beide deutsch)
      Empfohlen seien auch die sehr erleuchtenden Videos von Nouman Ali Khan auf Youtube.

      Ich hoffe, du nimmst meinen aufrichtigen Rat an und fühlst dich nicht irgendwie persönlich verletzt.

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