MESUT ÖZIL IST DEUTSCH, ICH BIN ES NICHT

… fragte mich ein Glückskeks in London.

oder: WARUM DIE ISLAM-DEBATTE NUR NOCH NERVT.

Ich habe keinen Bock. Die ganze Debatte um Deutschsein, Integration und Leitkultur ist mir absolut zuwider.

Ich will nicht wissen, wann und unter welchen Umständen ich als Mensch mit nichtdeutscher Abstammung und nichtchristlicher Religion ein Du-bist-deutsch-Siegel bekommen könnte. Das sind Scheindebatten. Die Realität sieht so aus: Mesut Özil kann – wie übrigens viele seiner biodeutschen Kollegen auch – keinen grammatikalisch korrekten deutschen Satz hervorbringen, ich hingegen schon. Trotzdem gilt er als integriert und deutsch, ich aber nicht.

Großartig. Ich habe also einen deutschen Pass, engagiere mich hier, spreche die Sprache und gehe wählen. Aber das reicht anscheinend nicht. Leider kann ich kein Fußball. Und ich bin auch nicht wie Necla Kelek mit einem gewissen Ex-Bundesbanker befreundet, um bei seiner Buchpromotion als Möchtegern-Deutsche seine Intelligenz-These quasi als lebendes Beispiel für minderbemittelte Muslime zu bestätigen. Um dann trotzdem nicht deutsch zu sein.

Aber davon mal abgesehen: Ich will gar nicht deutsch sein. Ich will auch nicht türkisch sein. Denn Nationalität ist ein Denkkonzept, das ich nicht anwenden will. Was würde das Deutschsein über mich aussagen? Nichts. Eine Zuschreibung, die mich einengt. Gegen die ich mich wehre.

Was mich ausmacht, das sind meine Interessen und Werte. Auf einer Party würde ich mich eher mit einem linken Italiener oder einer koreanischen Künstlerin unterhalten als mit einer türkischen Kemalistin oder einem deutschen Handballer.

Trotzdem werde ich regelmäßig gedrängt. Man will, dass ich mich entscheide. Deutsch oder türkisch? Sag schon! Ich WILL aber nicht. Verdammt noch mal.

Das war nicht immer so. Früher sagte ich mit größter Selbstverständlichkeit “Ich bin deutsch.” Bis mir ein richtiger Deutscher an der Uni verklickerte: “Kübra, du bist keine Deutsche.” – Warum? – “Ja, weil du das Kopftuch trägst.” Zustimmung durch umstehende andere richtige Deutsche. Aha. So ist das also. Wie eine Ohrfeige war das. Es blieb nicht die einzige. Und mir wurde klar: Egal, was ich tue, ich werde nie deutsch sein.

Ich staune, wenn die meisten meiner muslimischen Freunde selbstbewusst sagen: Ich bin deutsch. Offensiv gehen sie mit dieser Identität um und ecken damit an. Bewusst.

Sie sind in diesem Land geboren und sozialisiert, arbeiten hier, zahlen Steuern. Sie fühlen sich hier heimisch und fordern Zugehörigkeit ein – nicht nur als Mitbürger, sondern auch als Mitdeutsche. Auf die Frage, woher sie kommen, wollen sie bloß mit Aachen, Hamburg oder Donaueschingen antworten können.

Sie wollen die Bedeutungshoheit über das Deutschsein nicht den Biodeutschen überlassen.

Selbstverständlich ist Wulff auch ihr Bundespräsident. Sie wollen, dass man es ausspricht. Sie tun es. Er tut es. Und plötzlich wird eine Selbstverständlichkeit so ad absurdum diskutiert.

Ich bewundere meine Freunde für ihr selbstbewusstes Einstehen für ihre deutsche Identität. Mir bleibt das fremd. Vielleicht nur, bis ich innerlich ein wenig härter werde. Vielleicht aber auch für immer.

taz, Tuch-Kolumne, 13.10.2010

Reaktionen: Dybth erklärt den Unterschied zwischen
Özil und den anderen, Akif Abi will ein Mecker-Monopol :) und Bilal fragt sich, wieviel Rassismus Muslime vertragen

119 Comments MESUT ÖZIL IST DEUTSCH, ICH BIN ES NICHT

  1. Ellen

    Hallo Kübra,
    ich bin hier gelandet, weil ich den Artiel in der SZ heute gelesen habe. Ich bin sozusagen biodeutsch, und ich habe mit Menschen zu tun, beruflich. Mir ist es völlig piepe, woher jemand kommt; daher erschrecken mich auch junge Deutsche umso mehr, die sich insbesondere “am Kopftuch” als “Unterdrückungsinstrument” festmachen. Solange ich Gruppen junger türkischer Frauen, die gemischt aus “Kopftuchträgerinnen” und westlich gekleideten Frauen bestehen sehe, denke ich immer, dass damit keine religiöse Intoleranz verbunden ist und es damit ok ist. Andererseits verstehe ich die Bedeutung des Kopftuchs auch nicht – ich habe vom Islam keine Ahnung. Daher die unverblümt neugierige Frage: weshalb ist das Kopftuch eigentlich so wichtig? Entschuldige die direkte Frage, die dich vielleicht nervt – aber irgendwie denke ich immer, die Frauen könnten es sich doch einfach machen und das Kleidungsstück, das so provozierend wirkt, einfach ablegen. Es gibt so viele Vorurteile, viele davon beziehen sich auf nicht änderbare Attribute wie Geschlecht und Aussehen. Warum machst du es dir also nicht einfacher – was ist der Grund?
    Liebe Grüße Ellen

    Reply
  2. Anonymous

    Schöne Artikel liebe Kübra.
    Möge Gott dir stets Taufiq geben.
    Dieses ständiger Beharren auf “Deutschsein” geht mir auch die Nerven. Was ist überhaupt “Deutsch”. Ich konnte keine allgemeine Definition finden. Die Ureinwohner tun es sich da selbst schwer.
    Ich versteh nicht warum sich manche Menschen immer auf eine Identität, auf eine Rolle beschränken.
    Ist ein Mann in seine Rolle als Vater “Deutsch” oder in erste Linie Vater?!
    Ich bin zwar deutscher Staatsbürger, aber nicht nur das! Ich bin ein Mensch, ein Geschöpf, ein Muslim, ein Sohn, ein Bruder, ein Freund, ein Kollege, ein Kritiker, ein Hobby-Fußballer, ein Leser, ein Naturwissenschaftler, ein Student, ein Diplomant, ein Tee-Liebhaber, ein Reisender, ein Weltbürger usw. usw. usw.
    Das Eine schließt das Andere nicht aus!

    Reply
  3. EuroBalkan

    Hallo. Ich habe einen Text an der Deutsche Welle über deinen Blog gefunden. Ich war so davon inspiriert! Und dieser Text ist auch schön. Schreib bitte mehr, ich werde dich folgen! :)

    Ich denke auch dass Nationgehörigkeit künstlich ist. Ich bin in Yugoslawien geboren und wenn der Krieg angefangen hat, war ich 12 und plötzlich ist es sehr wichtig geworden, seine Nationalität zu kennen. Ich konnte nur ein Kroate oder ein Serbe werden. Am Ende bin ich ein Europäer geworden. Und das ist auch keine Nation, sondern eine politische Position.

    Liebe Grüße aus Kroatien, Branimir

    Reply
  4. andreask9

    ..der Wahn um die Nationalitaet ist zumindest in Deutschland sicherlich im Zuge der Aufklaerung entstanden, der Verfall religioeser und traditioneller Werte verlangte ein Substitut. Parallel dazu gab es auch das Erstarken von Konzepten wie ‘Sprache’ als Identifikation und deren Vereinheitlichung. Meiner Meinung nach ist dieses Gelaber um die ‘integrative’ Akzeptanz der jeweils dominierenden Sprache eine genaue Konsequenz des Konzeptes Nationalstaat und der damit einhergehenden Zementierung von Dominanzgesellschaften, alles überaus ungut.

    Reply
  5. schnirti

    buh! kübs! bitte verliere nie deine anscheinend so unbändige energie!! sie wird jetzt mehr als sonst gebraucht und ich bin auch ein kleiner teil der an deiner seite steht. als biogermän birti schnirti

    Reply
  6. Anonymous

    es ist tatsächlich leider so in DE, dass solange man keine Deutsche Eltern und Großeltern hat, die in DE aufgewachsen sind, man auch kein Deutscher ist. In Lateinamerika, wo ich her komme, ist das egal. Man mag z.B. asiatische Eltern haben, die die spanische Sprache kaum mächtig sind, aber man ist selber in Lateinamerika geboren und spricht Spanisch muttersprachlich, wird keiner in Frage stellen, dass man Lateinamerikaner ist. Man wird auch nicht gefragt, wo man “ursprünglich” her kommt. In den USA ist das auch nicht anders….

    Reply
  7. Anonymous

    Würdest Du Deine Haltung auch aufrecht erhalten, falls Du mal im Knast eines anderen Staates landen solltest, oder unfeiwillig bei irgendwelchen Stammeskriegern “zu gast” wärest?

    Würdest Du einen Freikauf durch deutsche Behörden konsequent zurückzuweisen?

    Reply
  8. conring

    Dass man sich als politisch korekter Deutcsher über sein Nicht-Deutschsein definiert, ist leider sehr deutsch.
    Machen Sie also weiter so auf Ihrem sehr deutschen Weg.

    Reply
  9. Anonymous

    Ich bin der Meinung dass das Kopftuch in Deutschland nur eine Funktion hat , oder zwei einmal bei schlechtem Wetter und dann gegen Taubenschiss von Oben. Ansonsten macht das doch nur die Frisur kaputt oder die Person ist zu faul um sich ne gute Frisur zuzulegen, deswegen das Kopftuch! he he – stimmt doch oder? Denn wenn einer so freiheitlich denkt wie diese Schreiberin, warum so ein spiessiges Kopptuch?
    mu

    Reply
  10. moslaemm

    @ de anonyme doische Wichser auf 9 von de 19. Oktober

    Alta, wer bissu?
    Hast Du eine an Klatsche, dassu so unverschämt bist und meinst, Du dürftest andere Leute so dümmlich “fragen”? Glaubssu, bissu noch de Herrenmensch wie Deine verfi***te Adolf?
    Kommsu ruhig mal su mir, dann zeigsch Dir, wassu bist.

    Reply
  11. Anonymous

    Ich würde an deiner Stelle dieses Land verlassen. Wenn du dich nicht deutsch fühlst, dann musst du doch versuchen dich doch so zu fühlen bzw. irgendetwas für dieses Gefühl machen. Du bist stolz, dass in Frankfreich die Burqas noch erlaubt sind, dann fahr doch hin und lass uns hier in Frieden.
    Irgendwann wirst auch du vor der Wahl stehen, entweder Kopftuch ab oder aus Deutschland RAUS !!

    Reply
  12. Anonymous

    Ich bin deutschstämmig und fühle mich vermutlich nicht deutscher als Du Dich fühlst. Ich denke, dass wir beide sehr gut integriert sind in dieses Land in dem wir vermutlich beide gerne leben. Ich bin glücklich, dass ich mich nie für mein Leben hier rechtfertigen oder entscheiden muss, ob ich Deutscher sein will. Es ist eine Schande, dass man Dich im Gegensatz dazu drängt!

    Reply
  13. UdA

    Als seit langem im europäischen Ausland lebender “Biodeutscher” mit zwei Staatsbürgerschaften kann ich Ihre Gefühle verstehen. Auf die Gefahr hin, altklug zu erscheinen, bitte ich Sie aber gerade aus dieser Erfahrung her: versuchen Sie, über den Dingen zu stehen und sich von den unreflektierten Bemerkungen einiger unreifer Kommilitonen nicht aus der Fassung bringen zu lassen! Für mich, wie auch für meine Freunde, die so denken wie ich, sind Sie Deutsche, egal, aus welchem Land Ihre Eltern stammen. Deutschland ist, wie alle großen europäischen Staaten, ein Land mit Wurzeln, die tief in eine multikulturelle Vergangenheit hineinreichen und die sich nicht auf das 20. Jahrhundert beschränken. Goethe, Herder und Rückert wären Ihnen wahrscheinlich sehr zugetan gewesen. Es gibt eine Tradition von Weltoffenheit in Deutschland. und es gibt auch Deutsche (und vielleicht mehr, als Sie denken), die ihr Land und ihre Kultur lieben und die glauben, dass Sie zu uns gehören. Nur Mut!

    Reply
  14. Anonymous

    Super! Danke!

    Endlich mal ein gesunder Menschenverstand, der sich zu diesem unseeligen Thema äußert, das ansonsten scheinbar nur drei Gründen dient:

    1. Diejenigen zu marginalisieren, die die Loser in dieser Gesellschaft sind und die angeblich alle nur selbst schuld an ihrem Elend sind.

    2. Sich selbst mit Christentum, Deutschsein und Leistungsbewusstsein aufblasen, bis einem der Schädel platzt.

    3. Sich selbst mit Islamismus, Nationalismus und Verweigerungshaltung aufblasen, bis einem der Schädel platzt.

    Reply
  15. Anonymous

    Der Name Adolf und das Wort “Nazi” mussten ja früher oder später auch hier in diesem Kommentar-Bereich auftauchen. Irgendwie tun mir die “Deutschen” in solchen heutigen Diskussionen schon fast leid.

    Ich für meinen Teil kann mit Nationalismus und kritiklos übernommenen Traditionen gar nichts anfangen. Auch ich will nicht deutsch sein. Obwohl mittlerweile auf meinem Pass etwas anderes steht. Dummen/ungebildeten/ignoranten Leuten, die nur Menschen akzeptieren, die simple Regeln eines Landes befolgen (best. Kleiderordnung, gemeinsame Sprache etc.), wirst du wahrscheinlich nicht nur in Deutschland begegnen. Ich hatte das Glück, in mehreren Ländern dieser Welt großzuwerden und im nachhinein betrachet ist Deutschland für Fremde und Staatenlose wie mich gar nicht so übel.

    Reply
  16. Anonymous

    1. Die Deutschen wollten mehrheitlich nie die erfolgte Massenzuwanderung. Und sie wollten auch nicht, dass Deutschsein rein vom Pass abhängt. Wieso also sollten Sie Einwanderer anerkennen, die sich optisch oder sprachlich deutlich abgrenzen?
    2. Die Welt ist groß. Wer sich in Deutschland nicht wohlfühlt und sich nicht als Deutscher versteht, sollte woanders hinziehen. Dann wird er möglicherweise feststellen, wie schön Deutschland doch ist. Und dass man auch in anderen Ländern eine Menge dafür tun muss, um gesellschaftlich dazuzugehören.

    Reply
  17. Anonymous

    Es ist egal woher man kommt, aber aussuchen kann man sich das nicht.

    Du bist Deutsche mit türkischen Migrationshintergrund.

    Was du daraus machst, ist deine Sache.

    An deiner Stelle wäre ich dankbar in einem so entwickelten und toleranten Land wie Deutschland zu leben.

    Reply
  18. Anonymous

    interessant zu lesen, wie eine intelligente frau, die wirklich nur das gute will, eine andere intelligente frau als “minderbemittelte” verunglimpft, die sich niemals so ausdrücken würde…
    das ist doch voll der punk
    …um nicht zu sagen: der kopftuch-punk.

    Reply
  19. Anonymous

    Deutsch ist man, wenn man sich als Deutsche(r) fühlt. Punkt. Was andere sagen tut nichts zur Sache. Wer sich von der Meinung anderer abhängig macht, ist einfach noch ein Kind.

    Sich nirgendwo zugehörig zu fühlen, und die eigene Heimat zu verachten, ist vor allem ein linkslinker Charakterzug.

    Es kommt also bei der Debatte viel zusammen. Beim Kopftuchtragen kommt wohl auch der Wunsch dazu, besonders wichtig zu sein. Wenn man sonst nicht viel auf dem Kasten hat, macht man sich wenigstens mit den Kopftuch “interessant”. Beim Altlinken Matoussek hat es offenbar schon geklappt. Ob sich der mit einer dämlichen deutschen Politologie-Studentin abgegeben hätte?

    Bei der Debatte geht es vor allem (ob es Kübra passt oder nicht) darum, wie wir mit der weltweit totalitären Gesellschaftsideologie Islam umgehen. Das ist das Thema, und nicht die Neurosen von Kopftuchmädchen.

    Reply
  20. Simon Weidlich

    Alle 57 Mitgliedstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz (auch die Türkei) haben die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (1990) unterzeichnet, darin werden die Rechte der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (1948) abgelehnt. Als alleinige Rechtsnorm wird die Scharia anerkannt. Danach ist es Anhängern der Ideologie “Islam” jederzeit erlaubt, Menschen zu töten “wenn die Scharia es verlangt” – z.B. bei Ehebruch und Abfall vom Islam. “Weltliche Gesetzgebung” wird komplett abgelehnt, bzw. ein Anhänger der Ideologie “Islam” nimmt für sich das Recht heraus, “weltlichen Gesetzen” nicht gehorchen zu müssen. Diese Sichtweise führt unweigerlich zu einer Rechtsspaltung.

    Der Islam ist keine “Religion”, sondern eine totalitäre Ideologie, eine dem “Westen” (Individuelle Freiheit, Aufklärung, Menschenrechte) diametral entgegenstehende Weltanschauung, die alle Bereiche des menschlichen Lebens durchdringt. Eine Trennung von “privater” Religion und Staat gibt es nicht. Der Islam erkennt nur sich selbst als “einzig wahre Religion/Gesellschaftsordnung” an. Daher kann es dort, wo der Islam herrscht, keine friedliche Co-Existenz zwischen verschiedenen Religionen oder Weltanschauungen geben.

    Der Koran – weltanschauliche Grundlage aller Muslime – verstößt in unzähligen Fällen gegen grundlegende Rechtsprinzipien eines modernen Rechtsstaates. Darin finden sich zahllose direkte Aufrufe zu Mord, Totschlag, Körperverletzung, Krieg, Volksverhetzung, Beschimpfung von Bekenntnissen, Aufforderung zu Verstümmelungen und Züchtigungen sowie Verstöße gegen den Gleichheitssatz, Verstöße gegen allgemeine Persönlichkeitsrechte, Verstöße gegen die Wahrheitspflicht und die Verweigerung von Glaubensfreiheit.

    Anders als z.B. das Alte- und Neue Testament ist der Koran keine Sammlung gleichnishafter Erzählungen, die unbestritten von Menschen geschrieben wurden, sondern die Muslime verstehen ihn als das unmittelbar von ihrem Gott (“Allah”) offenbarte Wort. Der Koran ist also eine Ansammlung direkter Befehle des Führer-Gottes, die der Koran-Gläubige zu befolgen hat. Da der Koran als direkt vom Führer-Gott offenbart und daher als “perfekt” gilt, sind Interpretationen oder Veränderungen nicht möglich, da dies der “Perfektion” des Gotteswortes (und letztlich des Führer-Gottes “Allah”) wiedersprechen würde.

    Schon Heinrich Himmler schwärmte für die weltanschauliche Verbundenheit zwischen Nationalsozialismus und dem Islam. (Klaus Gensicke: Der Mufti von Jerusalem und die Nationalsozialisten – Eine politische Biographie Amin el-Husseinis. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2007)

    Der Völkermord an den (christlichen) Armeniern, bei dem ca. 1,5 Millionen Armenier den Tod fanden, wird bis heute von der Türkei geleugnet. In der Türkei gibt es keine Religionsfreiheit. Insbesondere Christen und Andersgläubige werden unterdrückt oder, wie im Fall des Bischof Padovese, ermodet.

    Das alles (und noch viel mehr) muss berücksichtigt werden, wenn jemand von sich selbst als “Muslim” redet. Da es dem Islam allgemein an (Selbst-)Kritikfähigkeit fehlt, wird man niemals eine sachliche Diskussion zu all diesen Punkten ausgehend von Muslimen erleben.

    Ich hoffe, dass die nicht-muslimischen Menschen in Deutschland nicht den Fehler machen, und sich als Reaktion auf den Islam nun ihrerseits (wieder) einem fundamentalen und radikalen Christentum zuwenden. Das wird unweigerlich zu einem Religionskrieg führen, denn jede Seite ist davon besessen, den besseren imaginären Freund zu haben.

    Religion und alle damit verbundenen negativen Begleiterscheinungen schienen in Deutschland und Europa überwunden. Durch den politisch erzwungenen Zuzug islamischer Einwanderer müssen wir uns nun (unnötiger Weise) mit dem seit dem 12. Jahrhundert unreformierten und geistig/sozial/politisch im Mittelalter verharrenden Islam mitten in unserer Gesellschaft auseinandersetzen.

    Was erwartest du? Begeisterungsstürme?

    Reply
  21. Anonymous

    Es geht nicht um die Sprache, liebe Yücel. Das ist nur ein Teil. Wichtiger ist die Achtung des Grundgesetzes. Wer das nciht tut, sollte abgeschoben werden können (Soweit geht im Übrigen nciht mal Sarrazin!). Der Islam muss sich die Frage gefallen lassen, inwieweit er mit dem Grundgesetz und der Aufklärung vereinbar ist. Die Frage ist noch lange nciht gelöst, denn die Aufklärung war ein langer und blutiger Prozess in Europa.

    Ich komme aus Berlin-Wedding und bin dort auch aufgewachsen, bin braunhaarig und habe braune Augen. Was glaubst du, wie oft ich auf türkisch angesprochen wurde? Ich hab es aufgehört zu zählen. Trotzdem hab ich nie rumgejammert, obwohl das ja nunmal Deutschland hier ist. Mit welcher Bergündung treten die Muslime nun auf die Tränendrüse? Weil die Diskussionen endlich mal ergebnisoffen geführt werden?

    Es gibt tatsächlich viele Scheindebatten derzeit, du bedienst dich selbst einer. Wenn du die Intelligenz-Debatte von Sarrazin ansprichts, ein kleiner Hinweis, denn es zeigt, dass du sein Buch leider auch nciht gelesen hast. Sein Buch handelt vom Deutschen Sozialstaat. Und es gibt nunmal eine spezielle Gruppe, die diesen Staat besonders ausnutzt. Das aber zu erwähnen war bis vor Kurzem noch politisch nciht erwünscht. Warum nciht?

    Sarrazin ist mein Held! Weil er den Mut hatte, Dinge anzusprechen, die nciht gesagt werden durften. Trotzdem macht er sehr vernünftige Vorschläge, wie das Sozialsystem verbessert werden kann. Ich teile bspw. seine Meinung, das Kopftücher ncihst an Schulen verloren haben. Am Besten wären Schuluniformen. Sind aber Schuluniforen in Deutschland denkbar bei all diesen linken Gutmenschen?

    Herzlichen Glückwunsch Deutschland!

    Reply
  22. Anonymous

    Diese ewigen Forderungen und Unzufriedenheiten.
    Viel zu selten hört man positive Resonanz. Weisst du eigentlich, dass du froh sein kannst in Deutschland zu leben und eine Ausbildung zu genießen? Du hast hier alle erdenklichen Freiheiten in einem der tolerantesten Staaten der Welt. Aber immer dieses ständige quängeln und beschweren über Dinge die an Marginalität nicht zu übertreffen sind. Denk mal drüber nach.

    Reply
  23. Anonymous

    So wie es mich stört- wenn jemand mit einem Hakenkreuzemblem herum läuft-
    (laufen würde/dürfte )so widert es mich an, wenn mir jemand seine Religionszugehörigkeit unter die Nase reibt,indem er diese explizit mit seiner Kleidung zum Ausdruck bringt-Von Verhüllen im eigentlichen Sinn kann ja wohl keine Rede mehr sein- vielmehr sind es wandelnde Reklametafeln- für den Islam- eine Religion- die ich ablehne.

    Reply
  24. Anonymous

    Hallo Kübra, du bist Deutsche, du bist Deutsche, du bist Deutsche! Ich bin Biodeutscher und war auch ein Betonkopf – blödsinniges Schubladendenken wer ist Deutscher, wer Ausländer. Ich ändere mich gerade – herzlich willkommen in unserem (deinem und meinem) Land! Ich bin Atheist, du trägst das Kopftuch – ist ok. Ich lächle dich gerne an in der U-Bahn.

    Reply
  25. Johannes

    Biodeutsch? Klingt irgendwie nach Müsli. An das Deutschsein muß man sich schon ein bißchen gewöhnen, dauert ein paar Jahrzehnte. Ich hab so 40 oder 50 Jahre dafür gebracht, bis ich mal eine deutsche Fahne aus dem Fenster gehängt habe. taz hab ich auch mal gelesen. Hab ich mir abgewöhnt. Da du ja was in der Birne hast, wird Dir auch bald auffallen, warum du diese Multikultifuzzis besser bald hinter Dir läßt. Wenn eine deutsche Kopftuchmuslima nicht zu Deutschland gehört, wozu gehört dann eine Kopftuchkatholikin, Kopftuchbaptistin, Kopftuchmennonitin usw. Hast Du eine Idee?
    Das 19 Jahrhundert hat den Katholizismus “orientalisiert” und ausgestoßen. Zum Orient zu gehören, ist hierzulande eine gefährliche Sache.

    Reply
  26. Anonymous

    mmh hab nur deinen artikel gelesen und würde einfach mal sagen, dass du genauso deutsch bist, wie alle, die hier leben und diese sprache sprechen. DU Bist Deutschland!

    Fast alle haben doch Probleme mit ihrer Nation, Gesellschaft oder ihren Mitmenschen – ganz egal wo sie wohnen. Ob in Iran, Afrika, Amerika, Asien, Australien oder in Deutschland. Deswegen geht mir auch deine Niqab am A++++ vorbei ;) Was Du da im Blog zeigst sind schöne Fotos (Frankreich). Sie sind verstörend, weil sich in Westeuropa niemand bei 35°C schwarz verhüllen würde, nach so einem brrrkalten Winter. Endlich mal Sonne an die Haut!

    Ich hab einen türkischen Kumpel, der Abi gemacht hat und besser deutsch als Türkisch spricht, dennoch sagt er, er sei nicht integriert und will wieder in die Türkei zurück. Der freut sich immer mit mir zu quatschen, weil er meint, sich bei mir integriert u fühlen. Dabei weiss ich, dass er sich nur nicht integriert fühlt, weil er nicht alles akzeptieren will und vielleicht durch seine Eltern, oder was weiss ich eine andere Sicht auf unseren Alltag hat.

    Da kann ich nur sagen, dass ich, wie schon geschrieben, ebenso meine Zweifel an ‘meiner Kultur’ habe. Aber ich habe eben keine – nichtmal ansatzweise denkbare – Alternative auszuwandern oder in eine andere Kultur zu flüchten.
    Vielleicht sind diese Leute, die sich nicht in ‘ihre ursprüngliche Kultur’ zurückziehen können, diejenigen, die auf der Strasse landen, Alkis werden oder Junkies oder einfach nur Opfer der Gesellschaft. Gibts doch überall..

    Reply
  27. Anonymous

    Anscheinend bemerken die Menschen nicht, dass die Welt immer enger zusammenrückt. Deshalb muss man ihnen die Zeit lassen, die sie brauchen, um zu verstehen, dass sie bald ihrer eindeutigen Wurzeln beraubt werden.

    Dass der Islam in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt ist, ist nur ein Produkt von Zufälligkeiten. Wenn man den Verlauf der Weltpolitik der nunmehr fast zehn vergangenen Jahre beobachtet, wird das einem erst bewusst.

    Wie jede Zeit, braucht auch die heutige, ein eindeutiges – wenn auch nur gefühltes – Feindbild. Ich bin fest davon überzeugt, dass die ganze – nicht einmal im Ansatz ergebnisorientierte – Scheindebatte irgendwann durch eine andere, ebenfalls nur gefühlte und wahrscheinlich noch bedrohlichere Scheindebatte abgelöst wird.

    Wir sollten uns nicht zu sehr darauf konzentrieren immer mehr Unterschiede zwischen dem Deutsch- und Fremdsein zu suchen. Das bringt die Diskussion nicht weiter. Sarazzin mag eine Kontroverse ins Rollen gebracht haben. Letztlich war es nur konsequent, aber auch das Ergebnis der stetigen Ignoranz und des jahrelangen Schweigens der ganzen Gesellschaft die dazu geführt haben, dass man mit Polemik und Satire auf das Thema aufmerksam gemacht werden musste.

    Im Ergebnis muss man feststellen, dass das Festhalten am Deutschsein die Diskussion genauso wenig vorantreibt, wie umgekehrt das stolze Aufzeigen, dass man anders ist.

    Reply
  28. Anonymous

    Na klar, der Islam ist ja so eine tolerante Religion. Da du ja selbst in der TAZ schreibst, interessiert dich vielleicht folgender Kommentar, der ebendort veröffentlicht wurde:

    “Ich bin zornig, weil das Verhüllen von Körper und Kopf eine Aussage darstellt, die ich persönlich nehme. Die Aussage lautet nicht nur: “Seht her, das ist meine Religion, und darauf bin ich stolz!” Sie lautet auch: “Seht her, ich bin züchtig und keusch, ich bin keine Schlampe, keine Nutte!” Und solch eine Aussage beinhaltet stets auch ihr Gegenteil: Wer sich nicht so kleidet, ist im Umkehrschluss wohl nicht züchtig und nicht keusch. Also alles voller Schlampen und Nutten in diesem Sündenbabel Berlin, mich eingeschlossen. Dadurch fühlte sich der Mann in Kreuzberg so gestört. “

    http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/wut-ueber-doppelbotschaft/

    Reply
  29. Anonymous

    Sehr geehrte Frau Yücel,

    ein Teil Ihres lesenswerten Textes hat mich im Zusammenhang mit Ihrem Postulat: “But second to none I’m a Muslim.”, zum Nachdenken gebracht.

    “Aber davon mal abgesehen: Ich will gar nicht deutsch sein. Ich will auch nicht türkisch sein. Denn Nationalität ist ein Denkkonzept, das ich nicht anwenden will. Was würde das Deutschsein über mich aussagen? Nichts. Eine Zuschreibung, die mich einengt. Gegen die ich mich wehre.”

    Wenn das nationale Denkkonzept einengt, könnte es dann nicht auch sein, dass es beim religiösen ähnlich verläuft? Sollten Sie nicht der Meinung sein, würde ich mich über eine Aufklärung, warum die religiöse Kategorisierung nicht wie die nationale wirkt, sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Fabian

    Reply
  30. Anonymous

    Zitat: “Ich bewundere meine Freunde für ihr selbstbewusstes Einstehen für ihre deutsche Identität. Mir bleibt das fremd.”

    Sie fühlen sich hier offensichtlich nicht heimisch. In türkischen Universitäten darf man jetzt das Kopftuch tragen. Vielleicht wäre das ja jetzt der Zeitpunkt, den Absprung aus diesem, Ihnen so verhassten Land zu wagen.

    Aber dann können Sie sich natürlich nicht mehr so gut in Szene setzen, als armes, missverstandenes Opfer.

    Reply
  31. henghdf

    Oh, das kommt mir ein bisschen bekannt vor.
    Da mein Vorname (Hengame) so “un-deutsch” ist, werde ich oft gefragt, woher er komme. “Aus dem Iran, wie meine Eltern”, sage ich dann. Daraufhin gibt es meistens perplexe Blicke. “Also, du siehst ja gar nicht so iranisch aus! Du sprichst doch perfekt deutsch! Du kleidest dich ja gar nicht orientalisch?” Ah so, wer also einen persischen Migrationshintergrund hat, muss also Atombombenfan oder Grün oder Shah-Anhängerin sein, was?
    Dass ich keinen Alkohol trinke hat z.B. auch nichts damit zu tun, dass meine Eltern (und nicht ich!) Muslime sind, trotzdem werde ich beim Ablehnen von Bier mitleidig gefragt: “Ach so, wegen der Religion, oder?” – “Ähm, nö, mir schmeckt’s halt nicht.” So einfach können Dinge sein.
    Du hast jetzt eine neue Verfolgerin, meine Liebe. Mach weiter so. :)

    Reply
  32. Anonymous

    Liebe Kübra,

    RESPEKT!!!! Du sprichst mir aus der Seele.

    Die Frage, deutsch oder nicht beantworte ich auch mit “Nein!” obwohl ich bereits seit meiner Geburt vor 36 Jahren in Deutschland lebe. Speziell in den 80 und 90er Jahren war ich es, der zwischen beiden Kulturen stand. Es gab kein Multikultikuddelmuddel, nicht zuhause und nicht ausserhalb. Entweder war ich zuhause und somit 100% türkisch, oder ich war draußen und somit 100% deutsch. Erst als ich mein eigenes Leben gelebt habe, hatte ich die Freiheit zu entscheiden, in welchen Bereichen ich Türkisch und in welchen ich Deutsch sein wollte. Auf die Frage, ob ich integriert bin, kann ich getrost mit “JA!” antworten. Ich kenne den Genitiv und den Dativ, und kann sie auch voneinander unterscheiden, weiß wieviele Bundesländer Deutschland hat und habe Goethe und Schiller gelesen. Das alles hält mich aber nicht davon ab zu wissen, wieviele Bezirke es in der Türkei gibt, wer der aktuelle Kanzler ist und welcher Sultan Istanbul erobert hat.
    Erschwerend kommt hinzu, das Deutschland keine Nation ist, die sich terretorial identifiziert, sowie Frankreich das zum Beispiel tut, sondern vielmehr über die Sprache. Demnach müssten viele sog Urdeutsche wieder ausgebürgert werden- mir rollen sich die Zehennägel, wenn das Kauderwelsch höre, das manchmal gebrabbelt wird. Wann wird denn endlich verstanden, dass die Zugehörigkeit nicht “gewählt” werden kann, wie ein Kleid oder ein Mantel, den man ablegt oder anzieht, wie es einem gerade passt. Wieso passt denn Dein Kopftuch nicht zu Deutschland, wenn es “Elkes” Bikini tut? Der Bikini ist genauso undeutsch wie Dein Kopftuch, und ist dabei so “integriert”!
    Auch wenn man sich die Geschichte ansieht, so war Deutschland, oder besser gesagt die Germanen nicht immer die besten Freunde des Christentums, viel eher war es immer ein beliebtes Mittel um Interessen durchzusetzen. Man denke dabei nur an die sogenannte Hexenverfolgung oder die Kreuzzüge.
    Ausserdem ist das DEUTSCHSEIN nicht unbedingt etwas erstrebenswertes. Dazu muss man sich einfach mal aus Deutschland rausbewegen und sich das aus der Distanz ansehen. Durch das 20. Jahrhundert hat sich Deutschland nicht immer mit Ruhm bekleckert. Die Deutschen gelten als besserwisserisch, herrisch, ungezügelt und gefühllos. Jaja, ich reite nicht nur auf dem Völkermord herum, da haben alle Völker ihr Päckchen zu tragen, aber kein Volk der Welt behauptet hinterher, nichts davon gewußt zu haben! Ausserdem wirkt es doch oft lächerlich, wenn ich nach meinem Namen gefragt werde und dann höre, mein Name höre sich nicht deutsch an, und das in einer Zeit, in die Kinder (deutsche Kinder wohlgemerkt!) mit Namen versehen werden wie Kevin, Justin, Mario, Jennifer – die Beispiele könnten sich fortführen lassen, wie im Unterschichtenfernsehen täglich zu sehen ist.
    Abschließend möchte ich Dir noch Mut zu sprechen. Mach weiter so, ich verfolge Deine Kolumne mit großem Interesse! Lass’ Dir von niemandem einen Stempel aufdrücken, mach’ Deinen eigenen Weg!

    Reply
  33. Anonymous

    Deutschsein nicht erstrebenswert? Da muss ich echt lachen. Der Großteil der Menschheit würde gerne hier leben und arbeiten, weil wir eine freie Nation sind, mit erträglichen Sozialsystemen und intakter Natur.

    Aber wenigstens ist die Katze jetzt aus dem Sack! Jetzt weiß ich, worum sich die ganze Integrationsdebatte letztendlich dreht! Um Neid!

    Ich war viel im Ausland, und hab fast nur positive Reaktionen wegen meiner Deustchen Herkunft erhalten. Fleissig, strebsam, aber auch als jemand, der viel arbeitet und nicht weiß, wie man lebt. Der Klassiker halt.

    Was glauben Sie, warum Deutschladn soviel exportiert? Weil wir gute und günstige Produkte herstellen, aber auch, weil wir andere Kulturen respektieren. Sie können keine Geschäfte mit dem Ausland machen, wenn sie sich ignorant gegenüber den heimischen Kulturen verhalten.

    Erbärmlicher Beitrag von Ihnen

    Reply
  34. Gedanken eines angehenden Denkers

    der autor über mir hat anscheinend den artikel nicht verstanden, sonst würde er wissen, dass sie nicht die “freie Nation”, “das erträgliche Sozialsystem” oder die “intakte Natur” kritisiert oder gar ablehnt, die man hier vorfindet, sondern das label des “deutschseins”.
    sie mögen beneidedet werden im ausland wegen ihrer deutschen herkunft, aber kann das die autorin von sich behaupten?
    schließlich sieht man das ihr sicher nicht beim ersten blick an, sie müsste so ein statement wohl laut auspausaunen und sehr wahrscheinlich verteidigen, also ist auch ein festhalten an das deutschsein völlig sinnlos.

    aber das verstehen sie wohl nicht…

    Reply
  35. Anonymous

    Ich hab auch nciht den Artikel gemeint, sondern Kommentar Nr. 39. Bevor sie anfangen zu denken, sollten sie sich also erst informieren

    Reply
  36. Anonymous

    @ Gedanken eines angehenden Denkers

    Genau, alles Angenehme annehmen, auch gerne das Zeilengeld der taz, aber bloss keine Deutsche sein, da sei das Kopftuch vor.

    Die kokettiert krampfhaft mit ihrem Anderssein, die will doch gar nicht als Deutsche wahrgenommen werden. Dann hätte sie schließlich auch nicht ihre Kolumne in der taz, in der sie ihr Beleidigt-Sein so schön ausbreiten kann.

    Reply
  37. Gedanken eines angehenden Denkers

    @ anonym – 28. Oktober 2010 00:14

    es ist interessant was für ein großes hindernis das kopftuch auf dem weg zum deutschein darstellt.
    es stellt sich die frage, was deutschsein überhaupt bedeutet.

    ist das “moslem-sein” etwa unmöglich in der kombination mit “deutsch-sein”? schließlich beschreibt das eine die nation, das andere die religion. das sollte erst einmal einem klar werden.

    Reply
  38. Anonymous

    Das Kopftuch soll doch vor Blicken schützen und die Attraktivität von Frauen künstlich unten halten…

    Warum schminken sich dann naehzu alle muslimische Frauen und warum können sich muslimische Männer nciht einfach zurückhalten?

    Reply
  39. Anonymous

    @Gedanken eines angehenden Denkers

    Stellt sich diese Frage in diesem speziellen Zusammenhang wirklich? Laut Matussek ist für sie ja ihr Kopftuch eine Punk-Attitüde, eine bewusste Abgrenzung.

    Da stellt sich schon die Frage, inwieweit diese vorgebliche Ausgrenzung tatsächlich besteht oder ob sie nicht eher herbeigeschrieben wurde.

    Reply
  40. Adler1212

    Hallo Kübra, bin über den blöden Spiegel Artikel auf deinen Blog gestoßen. Wollte nur mal so reinschauen, hab dann aber alles gelesen was du auf dieser Seite so veröffentlicht hast ;-)
    Dein Schreibstil ist großartig, dein Humor überintelligent, so als würdest du sinnvolle Scheiße labern ;-)
    Ich bin Polizeibeamter in Niedersachsen und beschäftige mich auch intensiv mit dem Thema “interkulturelle Öffnung”. Halte seid neuestem sogar entsprechende Vorträge für Kollegen. Vielleicht lass ich mich ja durch deine Erfahrungen und deinen Humor für meine nächsten Vorträge inspirieren.
    Werd ab und an mal reinschaun, weiter so!

    Reply
  41. Anonymous

    Adler1212

    Und was tragen sie so Schönes vor? Alles ganz toll, Integrationsprobleme gibt es nicht, der Mhallamiye-Kurdenclan in Bremen wurde in die Kriminalität getrieben, weil wir keine Bildungsangebote gemacht haben und überhaupt, Schuld ist sowieso nur die Mehrheitsgesellschaft?

    Oder möchten sie in Bezug auf “südländisches Temperament” sensibilisieren? Vielleicht sollten sie lieber Vorträge in Problemvierteln halten und den Gangs dort “interkulturelle Öffnung” den Deutschen ggü. beibringen.

    Reply
  42. Gedanken eines angehenden Denkers

    selbst wenn es eine sog. “punk-attitüde” von ihr ist, erfährt anscheinend ihre form des “widerstands” nicht soviel akzeptanz wie der alteingesessene punk mit den ganzen piercings und der entsprechenden kleidung. aber vielleicht ist widerstand ein viel zu extremer begriff, nennen wir es statement. und schließlich haben wir meinungsfreiheit in deutschland, oder nicht?

    schließelich werden keine integrationskurse für gothics, punks etc veranstaltet, weil punk sein kein widerspruch zu deutsch sein (mehr) ist.

    es braucht wohl einfach nur zeit und den ein oder anderen sarrazin bis muslime als teil der deutschen gesellschaft akzeptiert werden.

    an die autorin: ich selbst bin muslim, studiere medizin in frankfurt und kann einiges bestätigen was sie erleben. habe den blog gerade erst entdeckt und freue mich auf mehr.

    mfg

    meine wenigkeit

    Reply
  43. Anonymous

    @Gedanken eines angehenden Denkers

    Wird augegrenzt oder wird sich abgegrenzt?

    Zunächst einmal grenzt man sich ja ganz offenbar von der Gesellschaft mit Kleidervorschriften ab.

    Und desweiteren: Sagen sie mir doch, wieviele gläubige, Kopftuch-tragende Muslimas einen nicht gläubigen Deutschen heiraten würden? Ohne, dass der zum Islam konvertiert. Mal ganz davon ab, dass so einer bei vielen von vornherein nicht gerne in der Familie gesehen werden würde, selbst wenn er konvertiert.

    Ausgrenzung oder Abgrenzung?

    Hätte ich als atheistischer Biodeutscher die Chance, mit der Bloggerin eine Beziehung einzugehen? Ja wohl eher nicht – und das würde nicht an dem “Biodeutschen” liegen.

    Reply
  44. Anonymous

    wie haben auch religionsfreiheit. in deutschland können muslime in gruppen auf der strasse beten, können das christen in der türkei auch?

    wieviel anschläge auf moescheen sind ihnen bekannt, wieviele auf kirchen in der türkei?

    in der türkei ist die ausbildung christlicher preiger verboten, hier wird es sogar gewünscht.

    der blick für die realitäten würde einige leuten gut tun

    Reply
  45. Gedanken eines angehenden Denkers

    @ kommentar 54

    kleidervorschriften hört sich ja an als handle es sich dabei um ein seitenlanges dokument, das ganz klar definiert wie man sich von kopf bis fuß zu bedecken hat.
    im grunde bedeutet “hijab” im islam soviel wie keuschheit wahren. das heißt, es kann von kultur zu kultur unterschiedlich sein. aber das ist ein viel zu breites thema…

    ich kann leider nicht für alle muslime in deutschland sprechen (ganz nebenbei, um mal den irrtum zu korrigieren, alle muslime seien türken oder araber. ich bin pakistanisch-stämmig), aber ich kann aus meiner eigenen erfahrung heraus und von meinem freundes- und bekanntenkreis berichten.

    meine schwester trägt das kopftuch und ist mit einem sog. “biodeutschen” verheiratet. ja es stimmt, er musste zunächst konvertieren, doch dies tat er nicht aus heiratsgründen sondern aus überzeugung (zumindest behauptet er das).
    genauso meine koreanisch-stämmige ehefrau (ich kann sie beruhigen, sie trägt nicht (immer) das kopftuch) und ich kann ihnen versichern, beide werden mehr als gerne gesehen. an dieser stelle, ein kleines wort an die cdu: von wegen “multi-kulti ist tot”.
    die behauptung, nicht-muslimische ehepartner müssen immer vor der vermählung konvertieren ist falsch. es hängt viel mehr davon ab, wie wichtig einem individuum seine religionszugehörigkeit ist. bei muslimen findet sich das sehr oft und im hohen maße und es besteht die sorge um die religionszugehörigkeit der eventuellen nachkommen.
    ich kenne einige katholiken in meinem bekanntenkreis, denen es wichtig ist, dass auch ihr eventueller ehepartner ein katholik ist. also ist dies kein phänomen, das man nur den muslimen zuschreiben kann.

    sie meinen sie könnten keine beziehung mit der bloggerin eingehen, nicht nur wegen ihrer biologie sondern auch ihres atheismus wegen.
    aber mal rein hypothetisch. sind sie ihrerseits als atheist bereit eine beziehung mit einer kopftuchtragenden muslima einzugehen, die ihren atheismus akzeptiert und gleichzeitig ihre eigene religion auslebt?

    Reply
  46. Gedanken eines angehenden Denkers

    @ kommentar 55

    es mag sein, dass in der türkei dies und jenes verboten ist. heißt das, dass man auf das dortige level auch hier herabsinken muss? sollte man nicht viel mehr sich dafür einsetzen, dass hier bessere zustände herrschen.
    ich kann solche plakativen sprüche nicht mehr ertragen, sowas liest alle paar tage oder hört man in irgendwelchen sinnlosen diskussionsrunden.

    und überhaupt, sollte man die türkei nicht als allgemeinen repräsentanten für den islam annehmen, es ist nämlich nicht, dass die islamische welt sich nur in der türkei konzentriert. es gibt muslime auch in china, ja sogar in tibet, es ist also fast schon ignorant “Türkei” mit “Islam” gleichzusetzen.

    Reply
  47. Danny

    Hier die Aufloesung:

    ‘Deutsch’ sein hat zwei Bedeutungen: 1. Nationalitaet, 2. deutsch im Sinne von Identitaet.
    Bzgl 1. bist du sicherlich Deutsch, bzgl 2. hängt es davon ab was man darunter versteht, hier gibt es schlicht keine allgemein akzeptierte Bedeutung, deshalb diskutierst du da einen sinnfreien Satz.

    Vorallem haengt das Verhalten deiner Mitbuerger dir gegenueber (dass wie du richtigerweise beobachtet hast anders ist als gegenüber Durchschnittsdeutschen) eben nicht von dieser Frage ab – oder zumindest nur zu einem kleinem Anteil.

    In der Regel haengt es vielmehr davon ab, welches Verhalten und welche Eigenschaften man mit der Gruppe derer du dich als zugehoerig zu erkennen gibst (zB durch Aussehen oder Kopftuch) assoziiert. Das ist ein Vorurteil, aber ein berechtigtes Vorurteil dass die eigene Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht. Wer würde zB nicht auch eher die Strassenseite wechseln statt in eine Gang agressiver dt. Jugendlicher zu geraten? Auch hier werden aeusserer Merkmale verknuepft mit erwartetem Verhalten, und das fuehrt zu konsistenten Reaktionen. Das ist zwar potentiell genauso unfair und ungerecht wie in deinem Fall, aber eben dennoch sinnvoll und mitunter auch lebensrettend.
    Genauso steht ist es mit dem Kopftuch: es ist unwichtig was du damit verbindest, denn das sieht man dir nicht an, relevant ist vielmehr was die Allgemeinheit damit verbindet. Aber dir steht es ja frei dein Aussehen zu aendern wenn du andere Reaktionen provozieren willst von den Leuten denen du begegnest. Die Bedeutung des Symbol Kopftuchs wird sich auch nur ändern wenn es nicht mehr überwiegend von unterwürfigen Muslimas und Kindern die noch garnicht abschaetzen koennen was eine Bekenntnis zum Islam überhaupt bedeutet.
    D.h. du musst dich da vorallem an deine konservativen Mitislamisten wenden und nicht an Deutsche die ein Symbol korrekterweise mit seiner mehrheitlichen Verwendung assoziieren.

    Reply
  48. Anonymous

    @ Gedanken eines angehenden Denkers

    Aus ihrem ganzen Beitrag erkennt man sehr schön, wie es eigentlich aus ihrer Sicht zu laufen hat: Man muss sich ihnen anpassen, nicht sie passen sich ihrem Gastland an. Wenn sie ehrlich sind, dann geben sie doch zu, dass der Kritikpunkt ja eigentlich der ist, dass wir uns ihnen nicht schnell genug anpassen.

    Und das wird eben besonders an der Heiratspraxis deutlich. Die deutsche “Beutebraut” akzeptiert man gerade so, aber wehe jemand heiratet außerhalb der Religion oder konvertiert gar.

    (Überhaupt: Wie kann man überhaupt in Erwägung ziehen, jemanden zu heiraten, für den man offenbar nicht gut genug ist und seinen Makel nur korrigieren kann, indem man konvertiert? Ihre Ehefrau und der Mann ihrer Schwester müssen wahrlich wenig Selbstachtung besitzen.)

    Das erfüllt viele Leute mit Unbehagen. Und ganz ehrlich: Mich auch. Die Befürchtung, irgendwann aufzuwachen und sich in einem Land wiederzufinden, in dem die Religion – und hier vor allem der Islam (ja, betrachten sie einfach nur mal, wie sich beispielsweise Indonesien entwickelt) – eine gewichtige Rolle spielt, ist erschreckend.

    Diese religiösen Eiferer sollten in der Tat ausgegrenzt werden, ob Muslime oder Christen, auf lange Sicht gesehen kann das unserer Gesellschaft nur gut tun.

    Sofern man auf eine offene, pluralistische Gesellschaft steht heisst das…

    Reply
  49. Gedanken eines angehenden Denkers

    zunächst einmal würde ich sie bitten, nicht persönlich zu werden und zu glauben, sie seien in der lage vor einem monitor sitzend einem menschen selbstachtung zuschreiben zu können…
    wenn sie meinen kommentar nochmal lesen, werden sie vielleicht verstehen, dass die konvertierung keine beseitigung eins makels ist, sondern andere gründe hat, nicht nur die, die ich genannt habe, sondern auch welche, die zu diskutieren, diesen rahmen sprengen würde.

    ich weiß nicht, wie es sich mit dem rest verhält, ich kann aber behaupten, dass ich keine anpassung erwarte, aber wenigstens etwas akzeptanz.
    ich bin sicher nicht auf ein islamisches deutschland aus, aber fängt man erst einmal an, solche schlussfolgerungen wie ihre zu ziehen, wird selbst der versuch den weg zu einem pluralistischen deutschland zu bereiten gehemmt. es ist mir ein rätsel wie sie verbannung der religion und pluralismus vereinen wollen. das ist fast so als wolle man einen artikel schreiben ohne den buchstaben “e” zu verwenden.

    Reply
  50. Anonymous

    @ Gedanken eines angehenden Denkerswahl

    Nachtrag:

    Ich finde es in ganz besonderem Maße erschreckend, dass auch bei einem so offenbar intelligentem Menschen wie ihnen, die Partnerwahl vom Primat der Religion bestimmt ist.

    Das zeigt ganz besonders deutlich, dass der Zuzug von Menschen aus dem islamischen Kulturkreis dringlichst gestoppt werden muss. Denn offenbar ist ihnen wirklich nicht an einer gleichberechtigten Partnerschaft und Vermischung gelegen. Und irgendwann wachen wir dann in einer “Islamischen Republik” auf. Eine Horrorvorstellung…

    Reply
  51. Anonymous

    @ Gedanken eines angehenden Denkers

    Gut, der Teil mit der Selbstachtung war etwas harsch, entschuldigen sie.

    Zum pluralismus: Der Widerspruch ist nur ein scheinbarer.

    Was glauben sie, was für einen Einfluss beispielsweise die katholische Kirche auf unser allen Leben nehmen würde, wenn sie könnte wie sie wollte…

    Deren Einfluss konnte man glücklicherweise zurückdrängen. Zum Wohle aller, möchte ich meinen. Da muss man sich dann nicht gleich die nächste Religion mit einem totalitären Anspruch ins Haus holen.

    Reply
  52. Gedanken eines angehenden Denkers

    in der tat ist mir meine religion sehr wichtig, das heißt aber nicht, dass ich meine partnerin vor irgendeine symbolträchtige wahl gestellt habe. credo ergo sum, um mich kurz zu fassen. was aber nicht bedeutet, ich sei ein extremist mit einem langen bart. ich rasiere mich täglich.

    doch genug davon.
    es scheint mir, dass sie hinter jeder art von religiösität einen versteckten extremismus vermuten und den islam für ein cthulu-artiges wesen halten, das versucht sich mit seinen tentakeln um die deutsche gesellschaft zu schlingen. doch dem ist nicht so.
    sicher gibt es einige schwarze schafe und idioten, die glauben, sie müssten morde begehen um ihren glauben zu bezeugen, doch es ist die aufgabe der masse, des durschnitts, derjenigen, die in der lage sind, klar zu denken, diesen wenigen extremisten die show zu stehlen und wegzudrängen(da fällt mir ein, auch deutschland könnte eine “rally to restore sanity” vertragen”). es ist wichtig, dass diese sich zusammentun und sich gegenseitig respektieren anstatt ineinander in streit zu geraten, was nur noch mehr spielraum für die extremen freilegt.

    ich bin müde und es ist zeit für die heia

    gute nacht

    Reply
  53. Anonymous

    Ich bin Atheist und wünsche mir von ALLEN Religionsidioten und -Idiotinnen nicht dauernd mit Gejammere belästigt zu werden.
    Das gilt für die muslimischen Moscheearschwackler genauso wie für die katholischen Kinderficker.

    Reply
  54. Anonymous

    @25 Simon Weidlich

    Ja, Hilfe, der böse Islam vernichtet Deutschland.

    Dieses anti-Islam Gefasel ist doch kaum noch zu ertragen.

    Ich kann ebenso etwas über das Judentum und den Talmud schreiben, aber das ist ja natürlich etwas völlig anderes, nicht wahr?

    Reply
  55. Bryce

    Die Aufregung und die Ängste vor einer Überfremdung kann ich nur schwer nachvollziehen. In Europa hat sich doch wieder und wieder gezeigt, dass die eingesessenen Völker sich im Zweifel mit allen Mitteln durchgesetzt haben, wenn sie sich bedroht fühlten.

    Bevor also eine Islamisierung der Gesellschaft einsetzt, wird diese Sorge tragen dafür, die Entwicklung aufzuhalten.

    Mit welchen Mitteln dies geschieht, hängt ganz entscheidend von den Muslimen ab. Assimilieren sie sich rechtzeitig in die vorherrschende Kultur, haben sie und vor allem auch ihre Nachfahren gute Karten, einer Gegenbewegung den Wind aus den Segeln zu nehmen und diese heil zu überstehen.

    Beharren sie auf ihrer Kultur und wollen sie diese auf den europäischen Kontinent projezieren, so dürfen sie sich nicht überrascht zeigen darüber, dass sie oder ihre Nachkommen den Preis dafür bezahlen.

    Reply
  56. Simon Weidlich

    @Anonym Kommentar 65

    Aktuell wird mittels der “UNO-Resolution gegen Diffamierung von Religionen” von den 57 Mitgliedstaaten der OIC (u.a. die Türkei) versucht, jegliche Kritik am Islam unter Strafe zu stellen. [Anm.: Nach dem Selbstverständnis des Islam ist eben dieser die "einzig wahre Religion", so dass allein der Plural in dieser Resolution ein Akt der bewussten Täuschung (Taqiyya) darstellt] Pakistan hatte den Entwurf im Namen der OIC eingebracht. Das pakistanische Blasphemiegesetz bedroht jegliche Islamkritik mit dem Tod und wird immer wieder zur
    Unterdrückung religiöser Minderheiten und missliebiger Personen gebraucht. Die 57
    Mitgliedstaaten der OIC hatten die Bekämpfung der “Islamophobie” [Anm.: Der Begriff “Islamophobie” – also eine krankhafte
    und vermeintlich unbegründete Angst vor dem Islam – stammt aus dem Iran und wird zur gezielten Diffamierung von Islamkritikern und Freidenkern verwendet.] bereits im Dezember 2005 während des Karikaturenstreits in ihr Zehnjahres-Aktionsprogramm aufgenommen. So sollten über die UN alle Staaten dazu aufgerufen werden, Gesetze gegen Islamophobie zu beschließen – und zwar einschließlich
    abschreckender Strafen. Dahinter steht der Wunsch, die Überzeugung politisch
    umzusetzen, dass der Islam die allen anderen überlegene und vollkommene Religion ist, die
    das gesamte persönliche und gesellschaftliche Leben regelt. Aus offizieller OIC-Sicht kann es daher keine vernünftigen Einwände und begründeten Ängste gegenüber dem Anspruch des Islam geben.

    Der Islam bedroht nicht nur Deutschland, sondern die Grundfesten der westlichen Wertegemeinschaft.

    Reply
  57. jenli

    “Der Islam” ist ein undurchdringliches Gewirr der heterogensten Ansichten. Meine drei Fragen Muslime sind:

    Ist der Koran das ungeschaffene Wort Gottes und damit jeder Kritik entzogen?

    Sind die Hadithen und der Koran die einzig gültige Grundlage zur Beurteilung von sozialen Lebenssituationen von Muslimen?

    Ist der Islam die einzig wahre Religion?

    Jeder Muslim, der diese Fragen verneint, ist mir sehr willkommen und ist offen für Austausch und Diskussion. Jeder Muslim der diese Fragen bejaht, gerät früher oder später in Konflikt mit dem Grundgesetz.

    Reply
  58. Fatima

    Selam liebe Kübra

    habe über ein Forum deinen blog gefunden, super!
    Tröste dich, ich bin zwar sogar eine “Bio-Deutsche” (blödes Wort) , werde aber genausowenig als eine solche anerkannt wie du. Warum? Weil ich

    a) zum Islam konvertiert bin, noch dazu ohne jeglichen männlichen “Einfluss”, wurde sogar schon auf einem blog als “virulente Antideutsche” beschimpft,

    b) ein Kopftuch trage.

    Tja, damit bleibt mir das “Qualitätssiegel”, eine Deutsche zu sein, anscheinend verwehrt, wenn man manche Deutsche so hört.
    Ich lege aber auch keinen Wert mehr darauf, so langsam reichts. Es ist für einige anscheinend irrelevant, dass ich nie einen Cent Sozialhilfe bezogen habe, unsere Familie eine Firma betreibt, die sogar ausbildet. Also im Gegenteil, wir belasten den Staat nicht, sondern er profitiert noch von uns.
    Einige nichtmuslimische Schulkameraden müssten ohne die (unentgeltliche!) Hilfe meiner kopftuchtragenden Tochter insbesondere in Mathematik und Französisch um ihr Abi fürchten.

    Und trotzdem bin ich nicht “integriert”.
    Ach ja, und Fußball spiele ich auch nicht, Pech.

    Es geht den Politikern doch gar nicht um Integration , denn dann würden sie bei den Integrationskursen nicht kürzen und andererseits mit Sanktionen für Integrationsverweigerer drohen. Es geht denen darum, dass sie es nicht vertragen, dass wir Identität und Werte haben. Sie können es nicht ertragen, wenn Menschen in einer materialistisch dominierten Gesellschaft wie Deutschland noch für anderes leben als fürs Diesseits. Daraus lässt sich auch das fortwährende Bashing der katholischen Kirche erklären und die Zerstörung der Familie.
    Der neueste Vorstoß mit dem Gesetz gegen Zwangsehen beweist es ja:
    Auch unsere Familien sollen zerstört werden! Nicht dass ich mich für Zwangsehen aussprechen will, die sind ein Verbrechen und
    gehören scharf geahndet, abgesehen davon, dass im Islam ist eine Zwangsehe sowieso als ungültig zu betrachten ist. Aber wenn dann solche Sätze kommen:

    “Viele Frauen sagen zehn Jahre später: «Selbstverständlich war das bei mir eine Zwangsehe, aber das habe ich damals gar nicht mitbekommen”,

    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1059991
    dann frag ich mich, was das soll. Hallo, 10 Jahre hat sie gebraucht und will “nichts mitbekommen” haben? Wers glaubt wird selig. Da kann ja jeder ankommen, der seinen Partner loswerden will, weils in der Ehe nicht mehr so prickelt “das war eine Zwangsehe, ich will zurück nach Deutschland”.
    Ach so, und meine Ehe wurde auch “arrangiert”, weil wir uns nicht in der Kneipe oder Disco kennengelernt haben, sondern über gemeinsame Freunde , die der Meinung waren, wir passen gut zusammen. Ist das jetzt eine “Zwangsehe”`?

    Reply
  59. Anonymous

    Die Deutsch-Fremden
    An der kleinen, schönsten Nebensache Fußball sieht man immer wieder, wie die Dinge im Großen sind. Und gerade Mesut Özil, der “Leistungsträger”, ist eben noch lange nicht akzeptiert (soll nicht heißen: nicht integriert), denn er scheint sein Lebtag lang der DEUTSCH-TÜRKE bleiben zu müssen, als der er ständig bezeichnet wird. Er, der in 3. Generation in Deutschland Geborene. Die in Polen geborenen Podolski und Klose sind ganz selbstverständlich Deutsche, einer wie Cacau hat einen Paradiesvogelstatus, und der bis heute mangelhaft Deutsch sprechende Oliver Neuville war als ehem. Schweizer ohnehin nie richtig fremd und halber Deutscher. Wer aber irgendetwas Türkisches im Stammbaum hat, bekommt es per Bindestrich sein Leben lang die doppelte Staatsbürgerschaft an die deutsche Identität gepappt. Wie ein Rechtfertigungsdruck, ein Makel. Das deutsche Blutsrecht ist da unerbittlich.

    Reply
  60. Anonymous

    @ Fatima

    Bedauerlich, dass sie zu einer solch rückständigen Religion konvertiert sind und dies auch offenbar ihren Kindern angetan haben.

    Leute wie sie legen das Fundament, das unsere Gesellschaft letztlich zerstören und in eine genauso rückständige verwandeln wird, wie wir sie in den islamischen Ländern sehen.

    Reply
  61. Fatima

    @ anonym:
    “Bedauerlich, dass sie zu einer solch rückständigen Religion konvertiert sind und dies auch offenbar ihren Kindern angetan haben.”

    Abgesehen davon ,dass ich das nicht ernst zu nehmen gedenke, warum sind Sie so feige, dass Sie anonym schreiben?

    Reply
  62. Peter

    Ach ne, sie sind natürlich die große, mutige Muslimin, weil sie “Fatima” hinschreiben. Weils ja auch nur eine Fatima gibt, gell?

    Im Übrigen ist der Islam tatsächlich die rückständigste Religion, die es gibt. Er hat europäische Aufklärung nie mitgemacht.

    Wie sonst erklären sie sich, dass in den Moscheen Leute predigen, die aus muslimischen Ländern stammen und von der Kulutr hier keien Ahnugn haben?

    Wei sonst erklären sie sich Anschläge auf christliche Kirchen in muslimischen Ländern?

    Was ist, wenn das Grundgesetz mit Scharia in Konflikt gerät, zB bei der Schwulenehe, die in Deutschland erlaubt ist und auch vollzogen wird?

    Akzeptieren Muslime Atheisten? Oder wie Muslime so schön sagen “Nichtmuslime”?

    Akzeptieren Muslime eigentlich einen Proheten, der sich ans Kreuz nageln lässt, um für andere zu leiden? Oder war es nicht doch besser Judas?

    Blöde jetzt solche offenen Fragen, gell?

    Reply
  63. Anonymous

    Liebe Kuebra,

    ich kann ganz genau nachvollziehen, wie Sie sich fuehlen – als “deutsch” aufgewachsene und trotzdem nicht als deutsch akzeptierte junge Frau.
    Ich bin in Polen geboren, genauer gesagt in Schlesien. Die ersten knappen zehn Jahre meines Lebens habe ich also als Pole verbracht. Dann kam die Ausreise nach Deutschland – ins “Vaterland”, wie mein Vater zu sagen pflegte. Dumm ist nur, dass ich mich nicht als Deutscher fuehle, obwohl ich – auf dem Papier – Deutscher bin. Auch nach ueber zwanzig Jahren nicht. Zu Polen habe ich allerdings auch keinen richtigene Zugang mehr. Das merke ich immer wieder, wenn ich mit Polen Kontakt spreche. Mir fehlt diese “innere” Verbundenheit mit diesem Land, dieser Ueberzeugung, diesser Passion, welche die dortigen Menschen antreibt. Nun bin ich anfang diesen Jahres beruflich in die USA gezogen. Wieder das gleiche Spiel. In Deutschland wurde ich als Pole behandelt, hier bin ich ein “Deutscher.” Ja, und es ist unglaublich anstrengend, diese Rollen zu erfuellen. Denn die Menschen haben gewisse Vorstellungen von Menschen aus anderen Laendern, die oft nicht den eigenen Erfahrungen entsprangen, sondern Hoerensagen anderer Leute (oder Medien). Deshalb versuche ich, immer meine eigene Geschichte zu erzaehelen, um diese “vorgebildeten Meinungen” bereits am Anfang im Keim zu ersticken.

    Sie koennen sich nicht von solchen Schubladendenken befreien, denn es dient Anderen sich eine sichere Meinung, ueber einen zu bilden. Leider bleiben die meisten an der erst gebildeten Meinung fest, und geben einem keine Chance, etwas zu aendern.

    Nun, worauf ich hinaus wollte, ist, dass es bei Kommunikation IMMER eines grossen Toleranzvorschusses bedarf und sehr viel Geduld. Vor allem bei aelteren Menschen.

    Was Sie tun koennen, ist waehlen – entweder den leichteren Weg; und innerlich haerter zu werden, oder den schwierigen, vermeintlich haerteren Weg der Liebe (die unter anderem Toleranz, Verstaendnis, Geduld einschliesst).

    Ich bevorzuge den zweiten, auch wenn ich weiss, dass es nicht einfach ist.

    Viel Erfolg weiterhin bei Ihrem Weg.

    Liebe Gruesse,
    Michael

    Reply
  64. Fatima

    “Ach ne, sie sind natürlich die große, mutige Muslimin, weil sie “Fatima” hinschreiben. Weils ja auch nur eine Fatima gibt, gell?”

    Klicken Sie doch einfach auf mein Profil, falls das nicht zuviel verlangt ist.
    @Michael: Schöner Beitrag!

    “Was Sie tun koennen, ist waehlen – entweder den leichteren Weg; und innerlich haerter zu werden, oder den schwierigen, vermeintlich haerteren Weg der Liebe (die unter anderem Toleranz, Verstaendnis, Geduld einschliesst).”

    Ja, aber wenn man seit JAHREN immer wieder das Gleiche sagt, und immer wieder die gleichen dummen Scheinargumente kommen,dann kann einem schon mal die Puste ausgehen, oder? Und wenn man was sagt, was ihnen (den Islamhassern) nicht in den Kram passt, oder nicht in ihr Bild von Muslimen, dann schwingt man die Taqiyyakeule. Bevor man eine Depression entwickelt, nimmt man sich lieber eine Auszeit. Hab ich auf einem blog gemacht, auf dem ich bisher sehr aktiv war, aber die 1000000000. Islam – Migranten – Sarrazin-Debatte, nee. Ich hab dazu im Moment jedenfalls keine Nerven mehr . Und man kann in der Tat innerlich schnell hart werden!

    Reply
  65. Anonymous

    Wandern sie doch aus. Die voll total coole Scharia gibts doch z.B. im Iran. Da sind sie echt super integriert mit ihrem Kopftuch. Und Diskussionen müssen sie da auch nicht führen. Diskutiert wird da ja eher weniger…

    Reply
  66. Anonymous

    Du hältst Dich für aufgeklärt und links? Und willst auf der anderen Seite allen Ernstes bewusst (?) zu einer Religion gehören, deren Gründer ein epileptischer Warlord und Clanchef des Frühmittelalters war, der eine Sechsjährige geheiratet und den Verkehr mit ihr vollzogen hat, als sie neun Jahre alt war? Der seinen Machtbereich skrupellos mit Feuer und Schwert ausgebreitet hat und behauptete, seine epileptischen Anfälle seien in Wahrheit Visionen göttlicher Eingebungen mit dem Erzengel Gabriel als Medium?

    Würdest Du so einer bizarren, absurden Story auch nur einen Funken Glauben schenken, wenn Du nicht damit aufgewachsen wärst? Du weißt, wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, dass das ganz, ganz, ganz großer Schwachsinn ist. Wie im übrigen auch Jungfrauengeburten und dergleichen.

    Du solltest Dich frei machen von Denkverboten.

    Reply
  67. glamorama

    Für die meisten Deutschen (auch jene in der CDU) ist es völlig OK, wenn Frauen eingesperrt sind, Kopftuch tragen, und Beziehungen und Sexualität nicht frei ausleben dürfen – solange es sich bei diesen Frauen um katholische Nonnen handelt.

    Vielleicht sollten sich die selbsternannten Vertreter dieser scheinheiligen “Leitkultur” zur Abwechslung mal damit befassen ;)

    Reply
  68. Fatima

    glamorama:
    “Für die meisten Deutschen (auch jene in der CDU) ist es völlig OK, wenn Frauen eingesperrt sind, Kopftuch tragen, und Beziehungen und Sexualität nicht frei ausleben dürfen – solange es sich bei diesen Frauen um katholische Nonnen handelt.”

    tja, da werden dir aber die selbsternannten Vertreter der Leitkultur empört entgegenhalten, dass man das doch nicht vergleichen könne, da die Nonnen das alles doch freiwillig täten blabla.
    Nur dabei verkennen sie völlig, dass auch wir das freiwillig tun. Nur dass wir – Ausnahmen bestätigen die Regel – selten eingesperrt sind und Sexualität sehr wohl leben, allerdings nur mit unseren Ehemännern. Vielleicht ist es ja genau das, was die Herrschaften so ärgert? Dass wir uns nicht jedem zeigen? Denn viele Männer , die sich als “Herrenmenschen” aufführen, sind es nun mal nicht gewohnt, dass ihm mal etwas bzw. eher jemand nicht zur Verfügung steht.

    Reply
  69. Anonymous

    “Vielleicht ist es ja genau das, was die Herrschaften so ärgert? Dass wir uns nicht jedem zeigen?”

    Ja, der Mann an sich kann nur schwer an sich halten, über verklemmte Religionsfanatiker wie sie herzufallen. Glücklicherweise tragen sie ja ein Kopftuch, das hält uns alle noch gerade so davon ab. Vielen Dank dafür.

    Reply
  70. Peter

    “… allerdinsg nur mit unseren Ehemännern”

    Ihr ja, aber eure Ehemänner nicht!

    “Gegen die Wand” schon mal gesehen? Sibel Kekilli ist übrigens ehemalige türkische Pornodarstellerin.

    Wie passt eigentlich Kopftuch und Schminke zusammen?

    Islamische Aufklärung kann nur über die muslimische Frau geschehen. Aber versteckt euch ruhig weiter, mir egal!

    Reply
  71. Fatima

    “Ihr ja, aber eure Ehemänner nicht!”

    Woher kennen Sie meinen Mann?

    “Gegen die Wand” schon mal gesehen? Sibel Kekilli ist übrigens ehemalige türkische Pornodarstellerin.”

    Achja, deswegen ist die ja auch das Musterbeispiel für “gelungene Integration”, nicht wahr? Eben darum schaue ich mir sowas nicht an.

    “Wie passt eigentlich Kopftuch und Schminke zusammen?”

    Gar nicht.

    Reply
  72. Peter

    Fatima, ich weiß mehr, als sie denken! Aber es ist mri wirklich egal! Jedem das Seine!

    Denken sie an diesen Spruch:

    Islamische Aufklärung kann nur über die muslimische Frau geschehen!

    Schönan Abend noch!

    Reply
  73. Fatima

    “Islamische Aufklärung kann nur über die muslimische Frau geschehen!”

    Genau, deswegen kläre ich ja hier über den Islam auf. Ihnen auch einen schönen Abend!

    Reply
  74. Anonymous

    “Genau, deswegen kläre ich ja hier über den Islam auf. Ihnen auch einen schönen Abend!”

    Dann klären Sie mich doch bitte auf, in welche Moschee ich als bekennender Schwuler gehen kann?

    Reply
  75. Anonymous

    Hallo Kübra,

    Glaubst Du wirklich selbst was Du sagst? Ich nehme Dir nicht ab, dass Du überblicken kannst, aus welchen Gründen Du wirklich ein Kopftuch trägst. Nirgends im Koran steht meines Wissens, dass Du ein Kopftuch tragen musst, um Deiner Religion gerecht zu werden.

    Mir scheint eher, dass Du arrogant verbohrt bist und das Kopftuch tragen für Dich sehr wohl ein Symbol ist, Dich von den Deutschen und auch den säkularen Türken abzusetzen.

    Auch dass Du in Wettbewerb mit anderen Türken trittst, was Deine “besseren” deutschen Sprachkenntnisse betrifft, ist entlarvend. Du scheinst Dich nicht wirklich mit den Argumenten auseinander zu setzen, um das zu vertuschen, degradierst Du andere, in dem Du auf sprachliche Mängel hinweist. Auch ganz bequem, oder?

    Da Du ja offensichtlich schon als Kind ein Kopftuch getragen hast – also es entweder keine freiwillige Entscheidung war – oder vielleicht sogar pubertärer Trotz – nehme ich an, dass Du keine wesentliche Persönlichkeitsentwicklung seit deinem 14. Lebensjahr gemacht hast. Deine Interviews strotzen nur von Stolz und Überheblichkeit. Denkst Du, dass Du den hier lebenden Türken einen gefallen tust, wenn Du so unaufgeklärt wie Du bist, auf Deine privaten Ansichten berufst? Ich nehme Dir nicht ab, dass Du aus religiösen Gründen ein Kopftuch trägst. Und schon gar nicht, dass Du andere Türken dafür beneidest (ich denke du bemitleidest sie eher), dass sie sich eher als Deutsche empfinden. Dabei betrachte ich das Deutsch sein weniger als einen Nationalismus, sondern als eine eher aufgeklärte Lebenseinstellung.

    Für mich bist Du, gerade durch dein Kopftuch, eher begrenzt in der Lage, eine andere Weltanschauung zu erfassen und zu bewerten.

    Zu mir. Selbst Türkin. Mein Opa war Imam (Gott habe ihn selig). Aber er war säkular, seine 5 Töchter ohne Kopftuch – daher, das Kopftuchtragen ist absolut für den Islam nicht nötig. Wirkliche Entwicklung fängt für mich an, wenn man in der Lage ist, sich selbst zu reflektieren. Aber Du bist noch jung – vielleicht schaffst Du das ja noch.

    Reply
  76. Eagle1212

    @anonym
    “Dann klären Sie mich doch bitte auf, in welche Moschee ich als bekennender Schwuler gehen kann?”
    —> probier es doch mal in einer Synagoge oder katholischen Kirche!!!
    Unsinn, zu kritisieren, was in den Hierzulande geschätzten Religionen ebenfalls untersagt ist.
    Aber falls du wirklich Interesse daran haben solltest, eine Moschee zu besuchen, kannst du gerne mal mit mir mitkommen. Am besten zum Freitagsgebet, dann ist da am meisten los und es wird auch auf Deutsch geprädigt.
    Oder hast du gar kein Interesse und wolltest nur sinnlos provozieren????

    Reply
  77. Anonymous

    Du fragst bei Illner: In welchem Land leben wir denn dass man als Kopftuchträger beschimpft wird?
    Ich kann auch fragen: In welchem Land leben wir denn dass man in der U-Bahn als Deutscher bepöbelt und bedroht wird. Gerade in Hamburg ^^
    Und das sind die Integrationsunwilligen von denen gesprochen wird. Die sind aber scheinbar nur ein gerücht wenn man … das hier liest.

    Reply
  78. Anonymous

    “Unsinn, zu kritisieren, was in den Hierzulande geschätzten Religionen ebenfalls untersagt ist.
    Aber falls du wirklich Interesse daran haben solltest, eine Moschee zu besuchen, kannst du gerne mal mit mir mitkommen. Am besten zum Freitagsgebet, dann ist da am meisten los und es wird auch auf Deutsch geprädigt.”

    Gärne gähe ich zum Freitägsgebet mit in die Moschee, wenn auf Deutsch geprädigt wird. Ich fräue mich schon auf die vielen Männer die so geil mit ihrem Arsch wackeln.

    Reply
  79. andreask9

    ..mich faszinieren ja so einige Dinge hier fortgesetzt- das erste ist diese Selbstverstaendlichkeit, mit der man unter dem Label des ‘Deutsch-Seins’ offenbar meint, ‘Aufklaerung’ und Zivilisation fuer sich gepachtet zu haben und dabei noch die Stirn hat, auf die Epoche der ‘europ. Aufklaerung’ Bezug zu nehmen, die allein den ‘wissenschaftlichen’ biologischen Rassismus und mithin den Rassenwahn als Weltanschauung erfunden hat. Unter franz. und deutschen Aufklaerern fanden sich zum Zwecke der Rechtfertigung des Kolonialismus die prononciertesten Rassisten, die die Welt jemals hervorgebracht hat, Chamberlain, Gobineau, Schlegel, Fichte, um nur einige zu nennen, auch Voltaire hat sich prononciert rassistisch geaeussert, auch Kant, ich empfehle etwa diesen Text:

    http://lamonodromiedialectique.wordpress.com/2010/10/23/the-indogermans-pt-ii-leon-poliakovs-notes/

    Das Abendland hat den biologischen Rassismus erfunden, das Abendland, i.e. die Deutschen haben den modernen Antisemitismus erfunden, die Deutschen haben die Hochoefen installiert, die Deutschen sind nicht nur fuer den Tod von 6 Millionen Juden, sondern fuer den Tod von 70 Millionen Menschen auf dem Altar IHRES Grössenwahns, dem Wahn vom ‘indogermanischen Übermenschen’, dem Arier verantwortlich. All das ist erdgeschichtlich einen Wimpernschlag her, menschlich-historisch eine Minute, D. sterben nach wie vor Menschen wegen ihres ‘anders-seins’, wird ihnen systematisch der Zugang zur gesellschaftlchen Partizipation verwehrt und zwar auf der Basis ihrer Hautfarbe, auf der Basis ihrer Religion, ihrr Kultur, ihres ‘anders seins’.

    Und ihr fragt, warum jemand, egal welcher ‘Herkunft’ und welcher Lebenserfahrung, nicht ‘deutsch’ sein will?

    Aber das schoenste ist ja: die Deutschen glauben nach wie vor an ihre moralische und sittliche Überlegenheit, mit derselben Inbrunst wie sie dies vor 150 Jahren, zur Zeit der Erfindung des ‘arischen Übermenschen’, glaubten, glauben sie das nach wie vor.

    Aber ich sage euch Deutschen, euch Verehrern der ‘überlegenen Rasse’, wenn ihr es noch einmal wagen soltest, eure Hand gegen ‘das andere’ zu erheben, wenn ihr ihnen ihre Religionsausuebung, ihre Entscheidungen, ihren Lebensort und ihren Leib, ihre Existenz streitig machen wollt, dann werdet ihr es sein, die untergehen werdet und zwar mit Gewalt und mit der Hand derer, die diese ‘anderen’ in Schutz nehmen werden, das ist die Wahrheit.

    Reply
  80. Peter

    lächerlicher Kommentar. Soll dir ne Drohung sein? Ick hab null Angst!

    Wer redet vom arischen Übermenschen? Aus welchem Heim bist du entflohen? Hier geht es um die Deutschen Grundrechte. Ua. um die Religionsfreiheit, die Im Übrigen nur auf Grund der europäischen Aufklärung hier derart prkatiziert werden kann. Bete doch mal in der Türkei als Christ auf öffentlichen Plätzen, du Neunmalkluger.

    Wer die Grundrechte nicht akzeptiert bzw. die religion drüberstellt, fliegt raus.

    Love it or leave it!

    Reply
  81. andreask9

    ‘deutsche Grundrechte’, mein guter Hans, denk noch mal nach. Und ja: das war eine Drohung an den Rechtsradikalismus der Mitte in Deutschland. Wer die Grundrechte auch der ‘anderen’ nicht zu akzeptieren faehig ist, wer sich nicht an internationale Normen halten kann, der fliegt raus, und zwar aus der zivislisierten Welt.

    Reply
  82. Hans

    Haha Rechtsradikalismus in der Mitte der Gesellschaft. ich lach mich tot! Weltfremder gehts nicht. Schon mal im Ausland gewesen?

    Aber warte nciht mit der Umsetzung deiner Drohung, holder Jüngling! oder fehlt dir die “Mobilmachung”? Sind die meisten Ausländer hier vielleicht doch ganz zu Frieden?

    Im Übrigen halten sich gerade islamische Länder nciht an “internationale Normen” In den meisten ist bspw. “schwul sein” verboten, Frauen werden unterdrückt (nur Männer können zB Schweidungen einreichen) und Menschen mit anderem religiösen Glauben werden verfolgt und schikaniert.

    Reply
  83. darkijj

    Guten Abend,

    erstmal zu dem Artikel im allgemeinen: Es ist zu einseitig beschrieben, wie, wer, wo, was ist! Es fehlen grundlegende moralische Ansichten des Seins. Wer aus Stolz zum Glauben sein Leben einschränkt, ist nicht frei. Hier geht es nicht um die Art des Volkes, sondern um die Art des Glaubens. In Deutschland ist die Religion abgeschafft worden, sie existiert nicht mehr im allgemeinen Haushalt. Was heute zählt sind moralische Ansichten, Erziehung und das eigene Finden seiner Ziele auf sozialer gerechter Basis. Den Rest werden wir hier in den nächsten 200 Jahren abschmettern müssen. Was sich in anderen Ländern als Religion erweist, ist für mich rückständig im freien Leben. Ich betone dieses eine Wort: Freiheit des Willens, Nichteinschränkung des Kopfes und der Gedanken, keine disziplinaren Maßnahmen für das Leben durch äußere Einflüsse. Wer immer noch an Märchenbücher aus einer antiken Welt glaubt, ist entweder engstirnig oder total geblendet. Aber auf keinen Fall kritisch gegenüber allem und nicht frei denkend. Für mich ein Resultat stagnierender Evolution wahrer freier Gedanken. Religion = Verblendung, Unterwürfigkeit, Blindheit, Faulheit eigene Restriktiven für das Leben zu erfinden und seiner eigenen Disziplin zu folgen

    Reply
  84. Anonymous

    Jeder hat andere Ansichten ich meine man kann sich auch als muslime in vielen Hinsichten frei fühlen und meiner Meinung nach macht es keine Unterschied ob man religiös ist oder nicht ,da es immer irgendwelche Komflikte geben wird ,die nicht zu lösen sind.

    Liebe Grüße E.

    Reply
  85. Anonymous

    Selamu aleykum wa rahmatullahi wa barakatuh liebe Kübra und liebe Schwestern, die sich hier so rumtreiben ;)

    Es ist doch immer wieder interessant/erschreckend/traurig, im Internet zu lesen, was die Leute tatsächlich denken, wenn sie uns in der U-Bahn ansehen (oder eher anstarren). Allah (t) sagt nicht umsonst im Koran, dass die Nicht-Muslime erst dann zufrieden sein werden, wenn wir GENAU SO sind, wie sie. Deshalb: Lasst uns nicht unsere Kraft verschwenden, indem wir versuchen, ihnen zu gefallen… Was zählt ist, dass wir Allah (t) gefallen.

    …Trotzdem ist es natürlich wichtig, freundlich aufzutreten, aufzuklären, und Fragen geduldig zu beantworten. Also mashaAllah zu deinem Blog! Sagt dir Naima B. Roberts’ “From My Sister’s Lips” etwas? Kann ich nur empfehlen :)

    Möge Allah (t) dir und allen Muslimen Erfolg in diesem und im nächsten Leben schenken. Amin.

    Reply
  86. Anonymous

    Liebe Kübra ich fühle mich von der Integrationsdebatte nicht angesprochen, obwohl ich auch nicht perfekt schreiben kann!!

    Genau wie özil, aber er ist trotzdem erfolgreich und hat es zum was gebraucht mit seiner Leistung, nicht wie minimum 20 Familien die ich kenne und eine davon ist meine eigene, die einfach sozialhilfe kassieren und schwarz arbeiten, und die Deutschen belächeln.

    Ich habe oftres mich mit vielen Leuten angelegt und zu hören bekommen , dass es wohl keine Sünde sei eine Gottloser Deutsche zu betrügen oder gar zu verprügeln, denn die haben es verdient, und Gott will es so!!

    Ich frage mich warum soviele Islamgeprägte Türken wirklich hierher kommen und nicht in der Türkei ihren Islamrauch ausleben!! Oder stören da die Kemalisten?

    Ich bin keine Deutsche und bin inzwischen Agnoist und würde alle Türken samt mit Kopftuch rausschmeissen wenn ich deutsche wäre!

    Ich finde die gerechtigkeit und aufrichtigkeit geht über alles.

    Jetzt verstehst du glaube ich was Integration wirklich bedeutet oder?

    PS: Mein Qusain hat ein Kampfhund (sind Haustiere nicht verboten in Islam?),bezeichnet sich als gläubiger Muslem und will bald hier auswandern wegen der Integrationsdebatte, aber er hat nicht vor sich abzumelden und kassiert weiter die Dumme Deutschen ab!!

    Reply
  87. Fatima

    @Anonym :

    Einige Sachen kritisierst zu zu Recht. Sozialhilfe kassieren und gleichzeitig schwarz arbeiten ist haram, das ist die andere Seite, und wer seine Kinder mit haramgeld ernährt, wird die Quittung zu spüren bekommen. Meist schon im diesseits, aber spätestens im Jenseits. Solche Leute sind bestenfalls unwissend, schlimmstenfalls Heuchler.
    Aber das hat nichts mit dem Kopftuch oder dem Ausleben der Religion zu tun. Ein wahrer Muslim hält sich an die Gesetze, und wenn jemand sagt, man dürfe Nichtmuslime getrost bestehlen oder betrügen, dann darf er auch nicht mit meinem Verständnis rechnen. Allerdings hat so etwas noch niemand in meiner Gegenwart geäußert.

    Aber diesem hier kann ich überhaupt nicht zustimmen:

    “Ich frage mich warum soviele Islamgeprägte Türken wirklich hierher kommen und nicht in der Türkei ihren Islamrauch ausleben!! Oder stören da die Kemalisten?”

    Du hättest Recht bei denen, die jetzt noch herkommen. Aber die meisten , jedenfalls die jung sind, sind nicht “gekommen”, sondern größtenteils als Kleinkinder von ihren Eltern hierher gebracht worden oder gar hier geboren. Sie wurden auch nicht gefragt, ob sie hierher wollen oder nicht. Sie kennen die Türkei nur vom Urlaub her, haben also hier ihren Lebensmittelpunkt. Warum sollen die ihre Heimat verlassen?

    “Ich bin keine Deutsche und bin inzwischen Agnoist und würde alle Türken samt mit Kopftuch rausschmeissen wenn ich deutsche wäre!

    Ich finde die gerechtigkeit und aufrichtigkeit geht über alles.”

    Soso, du würdest also gern alle Frauen mit Kopftuch rausschmeißen und sagst hinterher noch, “Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit gehen über alles”? Ein interessantes Verständnis von Gerechtigkeit hast du. Sorry ,aber gehts noch? Ich bin deutsche Staatsbürgerin, Konvertitin und werde mir von NIEMANDEM mein Kopftuch abreißen lassen. Ich werde erst auswandern, wenn hier entsprechende Gesetze erlassen werden, Kopftuchverbot in öffentlichen Gebäuden oder dergleichen, aber vorher nicht!
    Was dein Cousin da vorhat, ist natürlich nicht akzeptabel. Aber deswegen kann man das nicht allen gläubigen Muslimen unterstellen.

    Reply
  88. Anonymous

    Nagut dann lass uns lieber “Sharia” anwenden, statt alle die betrügen raus zuschchmeissen lieber die Hand abhacken, vielleicht ist es dann wirklich besser oder?

    Reply
  89. Fatima

    “Nagut dann lass uns lieber “Sharia” anwenden, statt alle die betrügen raus zuschchmeissen lieber die Hand abhacken, vielleicht ist es dann wirklich besser oder?”

    Wolltest du jetzt Betrüger rausschmeißen oder Kopftuchträgerinnen?

    Reply
  90. Anonymous

    mit oder ohne Die mit Kopftuch betrügen doch auch ,mir gings um die Sünde an sich, und wenn man auch noch zu feige ist und alle das im namen Gottes tut…

    Ist es nicht ein Vorwand? Weisst du wie oft ich gehört habe, dass alle Juden zu recht verbrannt worden sind weil sie es verdient haben? Unter muslime(auch die mit Kopftuch)sagt man immer schade ,dass man nicht alle verbrannt hat sont würde Palastina jetzt frei von Gottlosen sein!

    Reply
  91. Anonymous

    “Ich bin deutsche Staatsbürgerin, Konvertitin und werde mir von NIEMANDEM mein Kopftuch abreißen lassen.”

    Also ihrem Mann waren sie als Nichtmuslimin zu schmutzig, um geheiratet zu werden. Deshalb musste konvertiert werden. Und da Konvertiten ja immer hunderprontig sind, geben sie hier den Kopftuchrambo. Interessant.

    Reply
  92. Fatima

    “Also ihrem Mann waren sie als Nichtmuslimin zu schmutzig, um geheiratet zu werden. Deshalb musste konvertiert werden. Und da Konvertiten ja immer hunderprontig sind, geben sie hier den Kopftuchrambo. Interessant.”

    Interessant ist vor allem, dass Sie meinen, über meine Lebenswirklichkeit genauestens Bescheid zu wissen, ohne mich zu kennen. Tut mir ja Leid, dass ich wieder eine Ihrer primitiven Denkschablonen zerstören muss, aber als ich meinen Mann kennenlernte, war ich längst schon konvertiert, OHNE Einfluss irgendeines Mannes. Also wenn man keine Ahnung hat, lieber mal nichts sagen oder nachfragen.

    Reply
  93. Anonymous

    Zitat Fatima: “Mir liegt besonders am Herzen, dass Muslime und Nichtmuslime in Europa und in der ganzen Welt einen Weg finden, miteinander zu einem Volk zusammenzuwachsen, statt das ewige “teile -und herrsche”-Spiel mitzumachen.” Zitatende

    Wir sollen also alle Muslime werden? Oder wie stellen sie sich das “zusammenwachsen” vor? Nichtmuslime zu heiraten verbietet ja ihre rassistische Religion. Erlauben sie ihren Kindern eigentlich, auch einen Christen oder Atheisten zu heiraten oder sind die so “gut” erzogen, dass das eh nicht in Frage kommt?

    Reply
  94. Anonymous

    @116: “Nichtmuslime zu heiraten verbietet ja ihre rassistische Religion.”

    Stimmt nicht. Bitte erstmal genau (!) informieren.

    Reply
  95. Anonymous

    Haha kurz und knapp

    Wir sind hier!
    Wir gehen nicht weg !
    Schreibt euch das hinter die Ohren !

    Wenn ihr Eier habt, baut ein Konzentrationslager für uns!

    Ah diese ganze Debatte geht mir sowas von am Arsch vorbei :- ))

    Je Ruhiger und gelassener wir unser Ding in diesem Land durchziehen, desto aggressiver werden die und dann kann die ganze Welt zum 3X deren wahres Gesicht sehen…

    Also Kinder bleibt locker und lacht über diese Idioten…
    Deutsche Leitkultur? Muhahaha

    Reply

Hinterlasse einen Kommentar zu andreask9 Antwort abbrechen