NETZSCHEINTOD

Während ich nun diesen Post schreibe, weiss ich nicht, ob ich ihn je zu Ende bringen werde. Denn vor diesem hier schrieb ich schon vier andere Beiträge, in denen ich meine nicht enden wollende Blogabstinenz versuchte zu ergründen und jedes Mal brach ich den Post ab. Mal war mir der Beitrag zu privat, Mal zu uninteressant, dann wieder zu viel geschwollener Geschwafel oder zu unintelligent. 
Das, was ich jetzt mache, ist typisch Blogger: Wenn ich schon nicht einfach so schreiben kann, dann schreibe ich darüber, dass ich nicht einfach so schreiben kann. Womit ich wiederum einfach so geschrieben haben werde. Und der Teufelskreis des Nicht-Schreibens hebt sich auf. So. Mehr schreibe ich jetzt nicht. Sonst breche ich den Text bestimmt ab und beschließe, dass er es nicht wert ist, gelesen zu werden. Und ich werde den jetzt auch nicht Korrekturlesen. Ich drücke jetzt auf “veröffentlichen.”

Kurzum für die Lesefaulen: Ich bin wieder da, im Netz.

7 Comments NETZSCHEINTOD

  1. Anonymous

    “Kurzum für die Lesefaulen: Ich bin wieder da, im Netz.”

    Diesen Satz stellt man an den Anfang eines Blogs und nicht an das Ende. So kommt die Info zu spät! :-)

    Reply
  2. sevda

    Sükür kavusturana. Das war auch genug der Abstinenz! Erst an sich gewöhnen und dann einfach wegbleiben. Das geht nicht. basta:)
    Ich freu mich und sage hosgeldin!

    Reply
  3. Anonymous

    Bidaha bizi yazilarindan mahrum birakma lütfen.
    Cok özlüyorum ve sen ne yazarsan yaz büyük bir zevkle okuyorum…
    lG
    rukiyye

    Reply
  4. kübra yücel

    @all: oh ya! Danke, ich freu mich wieder unter euch Netzlebenden zu weilen. Hosbulduk! :)

    @anonym: Dankeschön für den Tipp! Doch ist nicht das Tolle am Bloggen, dass man all die journalistischen Grundprinzipien über Bord werfen darf – und das Wichtigste, den Mann, der den Hund beißt, im letzten Satz erwähnt? :)

    Reply

thoughts?