FÜR MEIN SCHWESTERHERZ





Die wunderschönen Blumensträuße, die jetzt im ganzen Haus nach Sommer riechen.

Herzlichsten Glückwunsch zum wirklich hervorragend bestandenen Abitur, meine Liebste!

Ohne Dich kann ich nicht leben, mein Schwesterherz. Möge Allah all Deine Wünsche erfüllen, Dich beschützen und auf all Deinen Wegen begleiten. Ich wünsche Dir alles Gute, Erfolg, Glück und vor allem ein wunderschönes Leben im Heute, wie auch im Morgen, mein Herz!

Deine Dich liebende Schwester

DER 6. MUSLIMISCHE BLOGKARNEVAL


Es ist bald soweit: Am 17. Juli findet endlich, endlich, endlich der 6. muslimische Blogkarneval statt!


Helden! Die Welt ist voll (unentdeckter) Helden: Wir sehen sie im Fernsehen und lesen in ihren Büchern. Manchen von ihnen sitzen wir im Bus gegenüber oder wohnen mit ihnen gar unter einem Dach.

Helden inspirieren uns, machen uns Hoffnung oder stärken unseren Glauben. Sie sind Menschen mit Ideen und Visionen. Mit ihrer Art, ihren Reden und Taten, Büchern und Gedichten, Liedern und Geschichten verändern sie unser Weltbild. Sie machen uns Mut. Sie bewegen und verändern uns.

Genau diesen Menschen möchten wir uns iA am 17. Juli, beim sechsten muslimischen Blogkarneval, widmen. Mach mit! Schreib mit! Mobilisier andere!

Erzähl uns: Wer war dein Held? Wer hat dich inspiriert und bewegt? Wen bewunderst oder verehrst du?


Und so kannst du mitmachen:

  • veröffentliche am 17. Juli auf deinem Blog einen Beitrag zu dem Thema „Helden“
  • verlinke den Muslim Blogkarneval in deinem Artikel
  • verlinke deinen Artikel hier als Kommentar

Da ich dieses Mal die Ehre habe, Gastgeberin des Muslim Blogkarnevals zu sein, werde ich einen Tag später, am 18. Juli, auf Muslim Blogkarneval eure Beiträge moderieren und zusammentragen.

Mehr Infos findet ihr auf Omars Seite und hier.

Ich freue mich schon sehr auf den 17. Juli, wenn iA muslimische Blogger aus ganz Deutschland verraten, wer ihre Heldinnen und Helden sind! Auf zu Heldentaten!

Gespannte Grüße und liebe Salams,
Kübra

PS: Die Illustration zum 6. Muslim Blogkarneval ist von Alex. Das Bild dürft ihr zwecks Ankündigung gerne weiterverwenden. Hier in mittlerer und hier in Großauflösung. Das Ganze mit Datum in klein, mittel und groß.

GRÜN GRÜN GRÜN!


Die Jugendmedientage am letzten Wochenende in Hannover werden mir auf ewig grün in Erinnerung bleiben. Ein schönes Grün.

Lotti und ich grübelten. Sie in Hamburg, mit Zahnbürste im Mund; ich müde und erschöpft in Hannover. Wir dachten uns nämlich gerade ein Titelthema für die Mini-FREIHAFEN-Ausgabe aus, die wir am Samstag auf den Jugendmedientagen produzieren wollten. Eine Farbe hatten wir noch nie als Titelthema, das probieren wir jetzt mal aus! dachten wir uns und beschlossen: Grün.

11 grüne Jägermeister gingen auf die JMT…

So produzierten wir innerhalb kürzester Zeit (12 Stunden!) eine 18-seitige FREIHAFEN mit den tollsten Teilnehmern der JMT, ein engagierter, kreativer Haufen junger Menschinnen und Menschen aus ganz Deutschland.
Und Lotti schrieb wunderbar im Editorial:

Wir haben am heutigen Tag einen Weltrekord aufgestellt: Innerhalb von zwölf Stunden produzierten wir mit elf Teilnehmern der Jugendmedientage 2009 in Hannover ein FREIHAFEN-Sonderheft.
Weil Sonderhefte immer auch ein bisschen besonders sind, entschieden wir uns für ein sonderbares Thema: GRÜN!

Grün ist ein faszinierend vielfältiges Thema. Von der Kotze bis zur Politik ist alles im grünen Bereich. Wir werden dem Abwechslungsreichtum des Grünen gerecht und vergleichen Promis mit grünen Superhelden, interviewten den Onlinewahlkampfleiter der Grünen und erstellten eine Top 5 der grünen Mythen. Weil wir immer noch nicht am Ende unserer Kräfte angelangt waren, schickten wir unsere Pioniere auf das unwegsame Expo-Gelände, um freilaufenden Menschen tiefgründige Fragen über ihren Grünanteil zu stellen. Traurig wird es, wenn wir das Aussterben der grünen Männerbejammern und uns einen Tag ohne Grün ausmalen.

Weil die Welt nicht nur schön, bunt und positiv ist, kotzen wir uns letzten Endes noch einmal so richtig über das verschissenescheißkack Grün aus.

Bildet euch weiter, lest den FREIHAFEN.

Herzensgruß,
Kübi, Andi und Lotti.

Und ein riesengrünes Dankeschön geht selbstverständlich an Phil und Wolfi, die bis gaaanz spät in die Nacht an dem Heft herumwerkelten und layouteten! Ihr seid Helden!
Anschauen und downloaden könnt ihr das Heft hier oder direkt hier.

Am Freitag diskutierte ich übrigens auf dem Sypmposium zu dem Thema “Kebab-Connection – Migration und Medien” zusammen mit: Baha Güngör (Leiter der türkischen Redaktion bei der Deutschen Welle), Özlem Yilmazer (Vertreterin der sehr tollen “neuen deutschen Medienmacher“) und Elyas M’Barek (Darsteller von “Türkisch für Anfänger”). Kompetent moderiert von Kristin Dethloff.
Auch dort: Unglaublich engagierte Teilnehmer, die eifrig mitdiskutierten und mitdachten. Beeindruckend. Ich verbleibe also in grüner Hoffnung auf eine noch bessere Zukunft.

PS: Die Politikorange hat eine sehr tolle JMT-Veranstaltungszeitung produziert. Ein Artikel über das Symposium, wo ich mitdiskutierte, ist auch dabei (Seite 15, da, wo ich so komisch kuck). Hier lesen!

Das sind die Füße der kreativen Köpfe.

DIE STERNCHENKRANKHEIT

Irgendwann in diesem Text wird es um Autolichter gehen.

Letzte Woche lobte ich Martensteins Kolumne im ZEITMagazin. Und jetzt weiß ich auch, warum:

Martenstein, genauso wie Hacke vom SZMagazin, haben eine auf Dauer nervtötende Eigenheit entwickelt. Nämlich die, zusammenhangslose Aneinanderreihungen von Anekdötchen als Kolumnen zu verkaufen. Sind sie aber nicht. Sie sind eine, wie bereits erwähnt, zusammenhangslose Aneinanderreihung von Anekdötchen. Anfangs fand ich das noch toll. Mal was anderes, dachte ich. Bald aber verspürte ich beim Kolumnenlesen eine endlos gähnende Langeweile. Ich kämpfte mich durch die Texte, ward unglücklich und wusste nicht, warum.

Was war denn los? Martenstein versuchte in kleine langweilige Erlebnisse, Weltbewegendes hineinzuinterpretieren. Hacke haute einfach überall, wo es keinen Zusammenhang gab, Sternchen rein.

Hatten Hacke und Martenstein keine Zeit mehr für ihre Leser? Klatschten sie deshalb Erlebnisse zusammen? Sind sie an Sternchen erkrankt? Der Kolumnisten-Krankheit, die (inhaltliche) Überleitungen verschwinden lässt und mancherorts durch Sternchen ersetzt?

*

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass Martenstein geheilt ist. Der Kolumnentext der letzten Woche ist nämlich nicht nur inhaltlich hervorragend, sondern einfach mal ohne Krampf-Überleitungen. Yey!
Und das, meine Lieben, muss der Grund gewesen sein, warum ich die Kolumne so euphorisch lobte. Ganz, ganz toll ist übrigens sein Expertenrat »www.lebtdennderalteholzmichelnoch.com«

*

Hackes Kolumne in dem aktuellen SZMagazin ist aber auch ganz nett. Trotz Sternchen. Denn: Es gibt dieses Mal statt zehn Sternchen nur EIN Sternchen. Das macht Hoffnung auf Heilung.
Kleiner Rückschlag: Hacke fängt die Kolumne mit (lustigen) Polizei-Kontrolle-Anekdötchen seiner Frau an, die nur entfernt zum Resttext passen.

*

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mit einem Polizei-Kontrolle-Anekdötchen enden. Also mit der EINEN Polizei-Kontrolle, die ich in meinen drei Jahren Führerschein hatte.

Bildcredit: mastermediait


Rabo, Rabos Freundin, Disha
und ich (ich wollte euch schon immer mal namentlich erwähnen. So kommentiert ihr vielleicht endlich mal, ihr Hühner) fuhren nach Hause, ich am Steuer, als die Polizei neben uns an der Ampel anhielt und uns per Handzeichen bat, das Fenster runterzukurbeln. Hierzu müsst ihr wissen, dass es langsam dämmerte und ich meine Autolichter nicht angeschaltet hatte, was in erster Linie daran lag, dass diese nicht funktionierten.

Jedenfalls beugten sich beide Polizisten nach vorne und der eine fragte: „Können Sie Ihre Lichter bitte anschalten?“ Ich: „Ja, ich fahre gleich rechts ran und schalte sie an.“ Währenddessen stellte ich mir vor, wie sich mich gleich wegen Licht-nicht-Funktionierens verhaften und in die Zelle sperren. Der Beifahrer beugte sich nun noch weiter aus dem Autofenster und fragte: „Naa, seid ihr auch alle angeschnallt?“ Wie in einem Kinderchor riefen meine Freundinnen „Jaaaa!“ Nur ich ironisch: „Neeeinnnn.“ Ich lachte. Die Polizisten nicht.

Schnell fuhr ich rechts ran und wartete mit dem Licht-Nicht-Anschalten darauf, dass sie weit, weit weg waren.

Dieser Text ist ein Exempel für zusammenhangslose Texte, in denen krampfhaft versucht wird einen Zusammenhang herzustellen. Das Nichtgelingen wird durch * markiert. Andere solche Texte finden sich als „Kolumnen“ in den letzten SZ- und ZEITMagazinen.

*

Übrigens würde ich Roger Willemsen wirklich gerne mal fragen: Warum machen Sie das?

NICOS ZWEIT-ICH WILL INS FERNSEHEN


Nicos depressives Zweit-Ich ist zum NDR-Comedycontest angetreten
. Und das obwohl Ärzte und Nicos Erst-Ich schwer dagegen waren. Eine weiteres Scheitern im immerscheiternden Leben wird das schwache Herz des Zweit-Ichs nämlich kaum überleben. Nicos Erst-Ich rief mich daher an, bat um schnelle Hilfe. Und hier eile ich!


Wählt! Wählt für Nicos depressives Zweit-Ich!
(hier)


Und nicht nur aus Mitleid: Das depressive Zweit-Ich ist nämlich trotz Dauerpessimismus, Schwarzmalerei und Melancholie höchst unterhaltsam. Oder gerade deshalb.

Überzeugt euch selbst!

Scheitern