"KABUMM"

… machte es vor einigen Stunden hinter meinem Wagen und ein 5er-BMW war bei mir eingekracht. “Ahh, ein Autounfall!” war mein erster (sehr lauter) Gedanke, der zweite: “Mein Leben ist eine Soap.” Damit konnte ich mir Mareikes Geburtstag abschminken (Herzlichen Burzeltag an dieser Stelle!).
Panisch stieg ich also aus dem Wagen und lief auf den BMW-Fahrer zu, der bei diesen Fahrkünsten seinen Führerschein wohl bei Ebay ersteigert haben muss. Offensichtlich hatte ich Recht mit dieser Vermutung, denn sein Gesicht war ein einziges “Soll ich brav bleiben und aussteigen oder davonrasen und mich retten?” Letzteres muss ihm schlüssiger erschienen sein, denn mir immernoch ins Gesicht starrend trat er auf das Gaspedal und düste davon. Wunderbar, nun auch noch Fahrerflucht. Der Abend könnte nicht besser ausklingen.
Glück im Unglück, ich (= mein Wagen) kam mit einer kleinen Schramme davon (da mir hier das Fachvokabular fehlt, müsst ihr euch mit einem “irgenwo hinten rechts” zufrieden geben). Der Unfallverursacher hingegen hat nun eine etwas größere Schramme, eine Anzeige und drei Zeugen am Hals. Außerdem zwei Streifenwagen, die ihn vielleicht noch immer verfolgen. Auf jeden Fall aber ein schlechtes Gewissen und mich.
(Ein Bild der Schramme folgt irgendwann)

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