Samstag, 6. Februar 2010

NETZSCHEINTOD

Während ich nun diesen Post schreibe, weiss ich nicht, ob ich ihn je zu Ende bringen werde. Denn vor diesem hier schrieb ich schon vier andere Beiträge, in denen ich meine nicht enden wollende Blogabstinenz versuchte zu ergründen und jedes Mal brach ich den Post ab. Mal war mir der Beitrag zu privat, Mal zu uninteressant, dann wieder zu viel geschwollener Geschwafel oder zu unintelligent. 
Das, was ich jetzt mache, ist typisch Blogger: Wenn ich schon nicht einfach so schreiben kann, dann schreibe ich darüber, dass ich nicht einfach so schreiben kann. Womit ich wiederum einfach so geschrieben haben werde. Und der Teufelskreis des Nicht-Schreibens hebt sich auf. So. Mehr schreibe ich jetzt nicht. Sonst breche ich den Text bestimmt ab und beschließe, dass er es nicht wert ist, gelesen zu werden. Und ich werde den jetzt auch nicht Korrekturlesen. Ich drücke jetzt auf "veröffentlichen."

Kurzum für die Lesefaulen: Ich bin wieder da, im Netz.

Freitag, 27. November 2009

HAPPY EID FROM LONDON!

Happy Eid/Kurban Bayrami/Opferfest liebste Bloggergemeinde und Netzwelt!
Ich mache mich jetzt auf und davon nach Hamburg zu meiner Familie. Ein schönes Wochenende Euch allen, viele Geschenke, viel Freude und Spaß!
Liebste Grüße aus London,
Kübra

PS: Das ist mein Londoner Zimmer! :)


Montag, 26. Oktober 2009

HOME IS WHERE YOUR HEART IS


Liebes
Sehr geehrtes Deutschland,


ich erinnere mich. Es brauchte lange bis Du die Veränderung akzeptieren konntest. Du bist ein Einwanderungsland. Aber Du veränderst Dich.

Summende, brummende Worte. Stechende Worte. Ein Stich. Du änderst Dich.

Summende, brummende Stimmung. Stechende Gesten. Ein Stich. Du wirst anders.

Du wirst ein Auswanderungsland. Ein Stich.

Und wusstest Du, eine Wespe regiert Dich, keine Biene. Bienen sterben, wenn sie stechen. Wespen nicht. Ein Stich.

Und wusstest Du, Wespenstiche tun mir heute nicht mehr so weh wie früher.


Ein Text für die Nachwelt. So ist die Stimmung.

Freitag, 23. Oktober 2009

AUGENWOERTER: LONDON - BRICK LANE

myspace graphic at Gickr

Donnerstag, 22. Oktober 2009

GELD FÄLLT VOM HIMMEL

Das ist - unverkennbar - Amy Winehouse.

Bloggen ist erlebensgefährlich. Eine Gefahr für das Erleben. Mindestens so erlebensgefährlich wie Fotografieren oder Filme aufnehmen.

Der Blogger schlendert durch eine Berliner Einkaufsstraße als plötzlich Geld vom Himmel fällt. Der Bloggerlogik folgend schnappt er sich natürlich (!) seine Kamera und fotografiert die Passanten beim Geldsammeln. Während also das Licht seinen Weg in die Kameralinse findet, überlegt sich der Blogger, mittlerweile zum Twitterer mutiert, wie er das Foto betiteln könnte. "Berliner im Geldrausch." soll das Bild betitelt werden, entscheidet er. Lächelt selig und geht seines Weges. Ohne Geld in der Tasche.

Ich möchte aber Erleben, den Moment genießen. Ja, im Endeffekt: Mit Himmelsgeld meinen Weg gehen.

Das also war der Grund für meine wochenlange Blog-Abstinenz. Der Grund, warum ich bislang nichts über meine Reisen durch Israel, Palästina, die Türkei, meine letzten Tage in Hamburg, ersten Wochen in London und all die Themen, die mich so bewegten, schrieb.

Dieses kleine Update gibt es deshalb, weil die Briefe, die ich schreibe, und Gespräche, die ich führe, meinen Erzähldrang einfach nicht stillen können.

Dieses Wochenende zum Beispiel hab ich Amy Winehouse getroffen. Noch unlebendiger als sonst lag sie auf einem Tisch, der diesem tollen Label gehört, das wiederum zu dieser tollen Firma gehört. Außerdem habe ich Sumo gerungen. Erfolglos leider. Dann war ich aus diesem Grund in Atlantis, dem Künstlershoppingparadies in meiner - ich kann mich nur wiederholen - Lieblingsstraße in London: Der Brick Lane.

Die Brick Lane ist ein Must-have-seen-and-done in London. Solltet ihr nach London reisen und nicht über die Brick Lane laufen, dann nehme ich das absolut persönlich. Überall leckeres Essen, tolle (selbstgemachte) Dinge, Kunst, Musik und tolle Menschen. Ein Kulturbanause, wer nicht meinem Befehl folgt und dahin pilgert. Whateva: Jetzt wisst ihr also, wo ich mich so herumtreibe, wenn ich nicht gerade in der tollsten Universität meiner Welt sitze.

Und das - ebefalls unverkennbar - sind Birti und ich auf einem Brick Laner Flohmarkt. Wer der Mafiosi mit der Brille da hinten ist, weiß ich nicht.